Public School Kids Host a Bilingual News Show — And Grilled the Governor. Is This the Future of Education?
Kinder einer öffentlichen Schule moderieren eine zweisprachige Nachrichtensendung – und haben den Gouverneur interviewt. Ist das die Zukunft des Schulsystems?

An der Alfred-Lima-Schule in Providence, Rhode Island, lernen Fünftklässler nicht nur Lesen und Schreiben – sie produzieren wöchentlich eine zweisprachige Nachrichtensendung, die schon Gouverneur und Bürgermeister erreicht hat. Vergesst die Standardtestergebnisse; diese Kinder beherrschen praktische Fähigkeiten wie Medienkompetenz, freies Sprechen und sogar politische Interviews.
Besonders beeindruckend: Sie haben sich bewusst für Zweitsprachigkeit entschieden, weil die meisten Kurse bereits Spanisch und Englisch verbinden. Das ist kein normaler Journalismus-AG – es ist eine Plattform für Schülerstimmen, Gemeinschaft und eine neue Definition von ‚Erfolg‘ im öffentlichen Schulsystem. Warum machen nicht mehr Schulen so etwas?
Seien wir ehrlich – eine schöne Geschichte, klar, aber sie löst nicht das Problem unterfinanzierter Schulen. Dass eine Schule das schafft, ist beeindruckend, aber wir brauchen systemische Veränderung, keine viralen TikTok-Clips. Und wer finanziert die Technik? Ist das überhaupt skalierbar?
Als jemand, der bis zum Hals in Vorbereitungen für Standardtests steckt, bin ich neidisch. Meine Kinder könnten das auch, aber wir ertrinken in starren Lehrplänen. Dieses Projekt zeigt: schülergeleitete Lernformen stärken das Selbstvertrauen. Doch warum macht eine Bibliothekarin etwas, das eine bezahlte Lehrkraft sein sollte?
Mein Herz hat gebebt, als ich meine Tochter in der Sendung Spanisch sprechen sah. Endlich wurde unsere Sprache nicht als ‚Hürde‘ gesehen – sondern gefeiert. So sieht Inklusion aus. Schulen müssen aufhören, Zweitsprachigkeit als Problem zu sehen.
Aus mediendidaktischer Sicht ist das revolutionär. Kinder sind keine passiven Konsumenten mehr – sie erschaffen und formen Narrative. Sie haben den Gouverneur mit echten Nachfragen interviewt! Das ist gelebte gesellschaftliche Teilhabe.
Aber nehmen wir an, jede Schule hätte das. Wer bildet die Lehrer aus? Woher kommt das Geld? Man kann Mitgefühl nicht mit guter Stimmung allein finanzieren.
An den Experten: Geld ist immer das Hindernis. Aber sag mir – hast du mit zehn Jahren einen Bürgermeister interviewt? Es geht nicht um Geld. Es geht um die Haltung. Schulen haben Kameras – sie haben Handys. Fangt klein an, wachst mit Verstand.
Das hat mich motiviert, einen Schulnachrichten-Podcast zu starten. Meine Lehrerin sagte, wir dürfen nächsten Freitag den iPad-Wagen benutzen. Drückt mir die Daumen.
Früher bestraften wir Kinder dafür, dass sie auf dem Flur redeten. Heute schulen wir sie dafür, dort zu berichten. Fortschritt hängt nicht immer vom Budget ab. Manchmal geht es einfach darum, Kindern zu vertrauen.