Portland’s Radical Math Experiment Is Actually Working — Can This Fix Inequality in STEM?
Portlands radikales Mathe-Experiment funktioniert tatsächlich – kann das Bildungsungleichheit im STEM-Bereich beheben?

Portland führt leise eines der vielversprechendsten Gerechtigkeits-Experimente im öffentlichen Bildungssystem der USA durch – und zwar nicht, indem es Algebra verbietet, sondern indem es gezielt mehr Mathematik für benachteiligte Schüler bietet. Statt den Zugang zur achten Klasse Algebra durch Schnell-Mathe-Tests für wohlhabende Kinder zu blockieren, lassen sie Siebtklässler reale Experimente mit algebraischen Modellen durchführen – von Lachshabitat-Simulationen bis hin zu Vergnügungspark-Prototypen.
Erste Daten zeigen: 59 % dieser Schüler:innen sind zu Algebra aufgestiegen – darunter 57 % Schüler:innen of Color. Gleichzeitig bestehen 80 % die Projekt-Klasse Mitte des Schuljahres. Wenn sich das fortsetzt, könnte Portland den Code geknackt haben: Zugang zu fortgeschrittener Mathematik ohne Ausschluss – aber auch ohne Vereinfachung.
Endlich ein Schulbezirk, der sich auf gerechten Zugang statt auf oberflächliche Symbolpolitik konzentriert. Ich unterrichte seit 12 Jahren an Schulen mit einkommensschwachen Familien und weiß: Kinder sind weder faul noch unfähig – ihnen wird die Chance verweigert. Das Projekt gibt ihnen die Werkzeuge und den Kontext. Es geht nicht darum, Standards zu senken, sondern um den Aufbau sinnvoller Einstiegsmöglichkeiten.
Jetzt geht’s wieder los. Ein weiteres 'innovatives' Programm, das auf dem Papier gut klingt. Ich glaube es erst, wenn 90 % dieser Schüler:innen Algebra mit B oder besser bestehen. Bis dahin ist es nur wohlklingende Geschichtenerzählung.
Was funktioniert auch nicht auf dem Papier? Jahrzehnte lange Leistungsgruppen, die einkommensschwache Kinder in Förderkurse steckten, während wohlhabende Mitschüler:innen vorsprangen. Zeigen Sie mir erst einmal eine Bilanz für Chancengleichheit, bevor Sie von einem Pilotprojekt Perfektion verlangen.
Als Mutter im MINT-Bereich bin ich begeistert. Meine Tochter hatte Angst vor Algebra, bis sie letztes Jahr ein Coding-Projekt im Matheunterricht machte. Der Kontext macht alles aus. Wenn Kinder sehen, warum Steigung bei Lachsen oder Achterbahnen wichtig ist, wird sie plötzlich keine abstrakte Qual mehr.
Das ist der 'dritte Weg', von dem wir ständig behaupten, er existiere nicht. Weder erzwungene Leistungsgruppen noch offener Zugang im Chaos – sondern gezielte Beschleunigung mit Unterstützung. Wenn 57 % der Schüler:innen of Color zu Algebra aufsteigen, ist das kein Fortschritt, sondern systemische Reparatur.
Früher haben wir einfach nur Mathematik gelernt. Keine 'Simulationen' oder 'Projekte'. Und raten Sie mal? Es hat funktioniert. Wann kehren wir endlich zur Basis zurück?
Ach ja, 'früher' – das Standardlied von Leuten, die vergessen haben, wie es sich anfühlt, 12 zu sein. Meine Tochter 'kommt klar' nicht – sie leuchtet auf, wenn Mathe Sinn ergibt. Das ist kein Beiwerk, das ist echte Beteiligung.
Leistungsgruppen ≠ Gerechtigkeit. Portlands Daten zeigen: 57 % der Schüler:innen of Color rücken vor, gegenüber 73 % weißer Schüler:innen in komprimiertem Mathe. Das ist immer noch eine Lücke, aber halb so groß wie zuvor. Fortschritt ist nicht Perfektion – er ist Vorwärtsbewegung.