HACC Faculty Strike: Is a 17% Raise 'Unaffordable' or Just Long Overdue?
Streik an der HACC: Ist eine 17 %-Gehaltserhöhung wirklich unbezahlbar – oder einfach nur überfällig?

Die Dozenten der HACC streiken also für Gehälter, die sie vor drei Jahren schon hätten bekommen sollen? Klären wir das: Die Hochschulleitung hat Gehaltserhöhungen für alle beschlossen, aber die Dozenten wurden einfach vergessen? Das ist keine Verhandlung – das ist eine Geiselnahme mit Powerpoint-Folien.
Die Hochschulleitung behauptet, die Forderungen der Dozenten würden das College 'unerschwinglich' machen – aber ist es nicht gerade die Unterbezahlung der Lehrkräfte, die Studierende tatsächlich vertreibt? Wenn Dozenten ausbrennen, kündigen oder die Miete nicht zahlen können, wie soll das bitte gut für die Bildung sein?
Die Leute nennen das hier eine 'Störung', aber die eigentliche Störung fand vor drei Jahren statt, als die Leitung entschied, dass Dozenten keine Gehaltserhöhung verdient hätten – obwohl alle anderen sie bekamen. Der Streik ist nur das Symptom. Die Krankheit ist gebrochenes Vertrauen und systematische Missachtung.
Ich verdiene weniger als eine Barista und unterrichte fünf Kurse pro Semester. Währenddessen fährt der Vizepräsident für 'strategische Synergien' einen Tesla. Ja, reden wir ruhig über Bezahlbarkeit.
Ich verstehe die Frustration, aber Volkshochschulen sind bereits unterfinanziert. Wo soll das Geld herkommen? Durch Streichung von Programmen? Erhöhung der Gebühren? Irgendjemand muss bezahlen.
Es geht hier nicht nur um Fairness – sondern um Effizienz. Unterbezahlte Dozenten können sich nicht konzentrieren, wechseln häufig und beeinträchtigen die Lernleistung der Studierenden. Das ist eine Kostenfaktor. Langfristig senkt die Investition in Personal die Abbruchquote und erhöht die Rendite.
Ich habe mein Kind gestern zur Streikdemo mitgenommen. Sie ist sechs. Ich möchte, dass sie sieht, wie Menschen für ihre Würde kämpfen. Diese Lektion kann kein Lehrbuch vermitteln.
Antwort an 'Sparsamer Vater': Ja, lassen wir doch arme Studierende für aufgeblähte Verwaltung zahlen. Brillant. Gleichzeitig werben sie mit 'Erfolgszentren für Studierende', als würde das nichts kosten.
Antwort an 'Ausgelaugte Dozentin': Ich verteidige die aufgeblähte Verwaltung nicht. Aber wenn wir die Gehälter um 17 % erhöhen, wo hört man auf? Nächstes Jahr 25 %? Das muss nachhaltig sein.
Alle tun so, als seien Dozenten und Studierende im selben Team. Aber wenn Professoren beschließen zu streiken, pausieren unsere Abgabefristen nicht. Meine Thesis-Verteidigung wurde verschoben. Solidarität ist großartig – bis sie einem den Abschluss kostet.