Is Wind and Solar Power 'Worthless' After Dark? The Energy Dept Just Said It — And Experts Are Exploding
Sind Wind- und Solarenergie nachts ‚wertlos‘? Das behauptete das Energieministerium – und Experten explodieren

Das US-Energieministerium hat auf Social Media einen heißen Take abgeliefert: Wind- und Solarenergie seien ‚im Wesentlichen wertlos‘, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind stillsteht. Prompt brach ein Feuersturm unter Experten aus. Was sie ignorieren: Infrastruktur wird nicht nach Stillstandszeiten bewertet, sondern nach ihrem Nutzen im Betrieb – und erneuerbare Quellen liefern viel davon.
Batterien, Pumpspeicher und intelligente Stromnetze ermöglichen es bereits, dass Solarstrom um 2 Uhr nachts Häuser versorgt. Musks spöttische Antwort? ›ähm … hallo?‹ Inzwischen decken Staaten wie Kalifornien und Texas die Hälfte ihres Strombedarfs mit erneuerbaren Energien. Ist es also faul, unehrlich oder nur politisches Theater, sie als ›wertlos‹ zu bezeichnen?
Zu sagen, Solar sei ‚wertlos‘ nachts, ist, als würde man behaupten, das Handy sei nutzlos, wenn es lädt. Hallo?! Wir haben Powerwalls, Netzzellen und zeitbasierte Optimerung. Die Technologie existiert, wird schnell ausgebaut und drückt bereits die Spitzenpreise in Südkalifornien.
Die ›Intermittenz-Kritik‹ ist so alt wie die Solarenergie selbst. Doch erneuerbare Energien abzuwerten, nur weil sie nicht rund um die Uhr laufen, ignoriert, wie Stromnetze wirklich funktionieren. Keine einzige Energiequelle läuft ständig. Der Wert liegt in der Diversifizierung, den Kostenkurven und den Emissionen. Das ist keine Schwäche – es ist ein Systemproblem mit bewährten Lösungen.
Schöne Theorie. Aber man kann kein Stahlwerk mit Sonnenschein und Hoffnung betreiben. Ich leite seit 30 Jahren Grundlastversorgung. Wenn der Wind ausbleibt, braucht man Gas oder Kohle. Keine Batterie der Welt kann den Winterbedarf über Monate decken. Tun wir nicht so, als wäre Speicherung Magie.
Ich verstehe deinen Punkt, aber du übersiehst den massiven Rückgang der Batteriekosten. Die Preise für Lithium sind seit 2022 um 70 % gesunken. Was vor fünf Jahren unmöglich war, ist heute Stand der Technik. Meine Haus-Solaranlage samt Powerwall hat mir letzten Winter 1.200 Dollar gespart – und ich zahle keine Spitzenpreise mehr.
Vergessen wir nicht: Das ist nicht nur Technik. Es ist Politik. Trumps Team strich über 700 Mio. Dollar Offshore-Wind-Förderung. Generalstaatsanwälte aus 13 Staaten klagen. Erneuerbare als ›wertlos‹ zu bezeichnen, ist keine Analyse – es ist Narrative-Kriegsführung.
Diese Debatte fand exakt statt, als es um frühe Eisenbahnen ging: ›Wozu Schienen bauen, wenn der Zug nicht immer fährt?‹ Oder beim Internet: ›Nutzenlos, wenn der Router aus ist.‹ Jede disruptive Technologie muss mit diesem Mythos kämpfen. Wir leben nicht mehr im Jahr 1975. Unser Stromnetz ist intelligenter, schneller und widerstandsfähiger.
Genau. Und das Beste? Dies ist kein Zukunftstraum. Es geschieht jetzt – in großem Maßstab. Der Mythos der ›Wertlosigkeit‹ stirbt langsamer als die Kohle.
Reden wir über echte Daten: 2024 erzeugte Solarstrom 5,6 % der gesamten US-amerikanischen Elektrizität. An sonnigen Tagen in Kalifornien liegt der Wert über 50 %. Das ist nicht ›wertlos‹ – das ist tragende Infrastruktur. Intermitenz ist eine Planungseinschränkung, kein tödlicher Fehler.