Is the American Dream Now Only for the Rich? The K-Shaped Economy Explained
Ist der amerikanische Traum jetzt nur noch was für Reiche? Die K-förmige Wirtschaft erklärt

Vor zehn Jahren hatten Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen das schnellste Lohnwachstum in Amerika. Jetzt? Die Reichen ziehen davon, und das Lohnwachstum bei Niedrigverdienern ist auf 3,5 % gesackt – der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Willkommen in der K-förmigen Wirtschaft.
Junge Arbeitnehmer, besonders Millennials und Gen Z, werden regelrecht zermalmt. Früher stiegen sie durch Jobwechsel auf, doch jetzt ist der Arbeitsmarkt erfroren – weniger Neueinstellungen, weniger Kündigungen, und selbst beim Wechsel bleibt der Lohnsprung aus. Währenddessen spüren die Reichen den Frost kaum. Das ist nicht nur eine Rezession – es ist eine Umleitung des gesamten Systems.
Solche Einkommensunterschiede haben wir schon gesehen – nach 1980, nach 2008 – aber diesmal fühlt es sich anders an. Die Geschwindigkeit und Tiefe des Rückgangs bei Niedrigverdienern seit 2022 ist beispiellos. Es ist nicht nur politisches Versagen – es ist der Zusammenbruch der Arbeitsmarktbeweglichkeit.
Ich habe dieses Jahr bei 78 Jobs beworben. Drei Vorstellungsgespräche. Null Angebote. Und ihr wollt mir weismachen, Jobwechsel seien noch möglich? Die Leiter wurde hochgezogen.
Arbeit ist nur Angebot und Nachfrage. Im Moment ist die Nachfrage schwach, besonders bei Einstiegspositionen. Wenn Unternehmen nicht einstellen, steigen die Löhne nicht. So einfach ist das.
So einfach ist das? Sag das mal Leuten, die in Studienkrediten ertrinken, während CEOs goldene Fallschirme kriegen. 'Angebot und Nachfrage' erklärt nicht, warum meine Miete sich verdoppelt hat, aber mein Gehalt nicht.
Ignoriert die Zölle nicht. Unternehmen zahlen mehr für Importe, also senken sie Personalkosten. Im Handelsektor gibt es den größten Lohnrückgang. Zufall? Denke nicht.
Korrelation ist nicht Kausalität. Zölle mögen eine Rolle spielen, aber der Zusammenbruch der Jobmobilität ist ein stärkerer Indikator. Schaut euch die Kündigungsquote an – sie ist historisch niedrig. Das ist die eigentliche Engstelle.
Das ist nicht unvermeidlich. Wir haben Ungleichgewichte schon früher mit Mindestlohnerhöhungen, Arbeitnehmerschutz und Steuerreformen korrigiert. Die Werkzeuge existieren – uns fehlt nur der politische Wille.
In den 70ern haben wir für SLBs gekämpft. Lebenshaltungskostenanpassungen – davon gehört? Heute sollen Mitarbeiter dankbar sein für 1,2 % Lohnerhöhung, während die Inflation 3 % frisst. Lächerlich.