Trump’s Aid Cuts Got Attention — But Is the Real Economic Time Bomb His Immigration Crackdown?
Die Kürzungen der Auslandshilfe sorgten für Schlagzeilen – aber ist die eigentliche wirtschaftliche Zeitbombe die Einwanderungspolitik von Trump?

Die Trump-Administration hat USAID nicht nur gekürzt – sie hat den wirtschaftlich schwächsten Ländern buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Während die Hilfskürzungen Schlagzeilen machten, bringt Dean Yang von der University of Michigan eine unterschwellige Bombe ans Licht: Die abschreckende Einwanderungspolitik könnte sich als noch größere wirtschaftliche Katastrophe entpuppen.
Doch hier kommt der Knackpunkt: Die Überweisungen – das Geld, das Migranten nach Hause schicken – übersteigen die US-Auslandshilfe bei Weitem. 2022 flossen 80 Milliarden Dollar in die Herkunftsländer, besonders in Zentralamerika. Für Länder wie Honduras und El Salvador ist das nicht einfach nur Ausgaben – es sind fast ein Drittel ihres BIP. Und das, bevor man den langfristigen Brain Drain und die soziale Destabilisierung bedenkt, die eintreten, wenn sich Migrationsrouten schlagartig schließen.
Die Leute übersehen immer wieder die Asymmetrie. Überweisungen sind keine Spende – sie sind marktgesteuerte Einkommensübertragungen. Wenn eine honduranische Krankenschwester in Chicago monatlich 500 Dollar nach Hause schickt, ist das keine Hilfeleistung, sondern eine direkte Investition in den Haushalt – mit fast null Verwaltungskosten. Und weitaus effektiver als jedes USAID-Projekt es je war.
Das ist keine Theorie. Meine Familie lebt von dem, was ich schicke. Miete, Medikamente, die Schulgebühren meiner Nichte – alles weg, wenn ich nichts schicken kann. Und trotzdem tun Politiker so, als wäre ich das Problem.
Ja, aber man kann nicht einfach die Grenzen öffnen. Es gibt Grenzen der Aufnahmefähigkeit. Die Städte sind bereits überlastet. Reden wir über nachhaltige Integration, nicht über weltfremde Träumereien.
Ich unterrichte Kinder von Einwanderern. Die meisten Familien meiner Schüler schicken Geld nach Hause. Und was weiß ich? Das sind einige der fleißigsten und dankbarsten Familien, die ich je kennengelernt habe. Stellt sie nicht als Lastträger dar.
Das ist wieder ein Déjà-vu. Erinnern wir uns an die 1930er? Protektionismus, Rückzug von der globalen Zusammenarbeit, Abreißen von Lebensadern für die Armen. Wir wissen, wie dieses Kapitel endet.
Alle sind so emotional. Schaut auf die Zahlen: Die Überweisungen sind letztes Quartal gestiegen. Vielleicht liegen die Schwarzseher ja einfach falsch?
Steigende Überweisungen jetzt widerlegen kein systemisches Risiko. Es ist wahrscheinlich ein 'Letzter Transfer'-Effekt – Menschen schicken alles, bevor sie Abschiebung fürchten. Nicht nachhaltig. Kein Trend.