California’s Snowpack Is 71% of Average: Are We Dodging a Drought or Just Delaying the Inevitable?
Kaliforniens Schneedecke ist auf 71 % des Durchschnitts: Vermeiden wir eine Dürre – oder schieben wir sie nur vor uns her?

Die erste Schneevermessung von 2026 zeigt am Phillips Station 50 % Schmelzwasservolumen, landesweit leicht besser bei 71 %. Gute Nachrichten nach dem trockenen Dezember – aber noch ist kein Grund zum Schneeballschlachten. Immerhin liegt das unter dem Durchschnitt, und letztes Jahr waren wir bei 115 %. Die wahre Prüfung kommt in Februar und März, wenn die Sierra normalerweise ihre größten Schneemengen abwirft.
Denkt daran: Die Schneedecke der Sierra ist unser »gefrorenes Reservoir« – aber sie funktioniert nur, wenn der Winter überhaupt kommt. Und angesichts des zunehmenden Klimawippens glaube ich es erst, wenn ich es in der Messung im April sehe.
Wir sind für den Schnee dankbar, aber 71 % reichen nicht, um die Bewässerungskanäle zu füllen. Letztes Jahr haben wir uns kaum von der Dürre erholt, und jetzt sollen wir uns schon wieder auf Trockenheit vorbereiten? Wir brauchen langfristige Lösungen, nicht nur Hoffnung.
Ich glaube, wir sind zu negativ. 71 % sind viel besser als 50 % für die Region. Die Stürme sind zurückgekehrt, und die Staudämme liegen bereits bei 123 % des Durchschnitts. Das fühlt sich wie ein Wendepunkt an, nicht wie eine Krise.
Bei dem letzten ›Wendepunkt‹, den sie verkündeten, gab’s Staubstürme und braune Rasenflächen. Ich stelle meinen Dusch-Eimer weiter bereit.
Seien wir ehrlich – die Zahl 71 % ist isoliert weder gut noch schlecht. Es geht um den Trend. Letztes Jahr hatten wir 115 %, aber drei gute Schneejahre können Jahrzehnte von Dürrezyklen nicht ausgleichen. Das Klima ist nicht linear, und wir stecken immer noch in der Gefahrenzone.
Aus eigener Erfahrung: Die Schneequalität ist hervorragend, aber die Schneedecke ist in niedrigeren Lagen durchwachsen. Wenn es keine anhaltende Kälte und Feuchtigkeit gibt, wird er schnell verwehen. Wir haben nicht mehr die 1980er.
Gähn. Wieder ein Jahr, wieder ein Beitrag mit ›vorsichtiger Hoffnung‹. Wir verwalten Wasser, als wäre es unendlich, seit den 1950er Jahren. Vielleicht ist es Zeit, mit dem Schnee-Anbeten aufzuhören und unsere Infrastruktur zu modernisieren.
Dieses emotionale Gerede füllt keine Stauseen. Was hilft? Projekte zur Grundwasseranreicherung, Regenwasserspeicherung und ja – Wassereinsparung. Hört auf, auf ein Wunder zu warten.
Klarheitshalber: 71 % sind kein Krisenniveau, aber auch kein Grund zum Wohlfühlen. Unsere Modelle zeigen, dass wir bis April über 90 % brauchen, um Versorgungskürzungen zu vermeiden. Hoffen wir, dass sich Februar kooperativ verhält.