Boeing's Starliner Just Got Grounded Again—And NASA Is Downgrading the Whole Program. What Went Wrong?
Boeings Starliner ist erneut am Boden—und die NASA kürzt das Programm. Was ist schiefgelaufen?

Boeings grandiose Rückkehr mit dem Starliner erhält also eine Realitätsdosis: Die nächste Mission ist nur ein Frachtflug, keine Astronauten erlaubt. Nach über zehn Jahren Verzögerungen, einem gescheiterten unbemannten Test, einem zweiten Test und einem bemannten Flug, bei dem zwei Astronauten neun Monate strandeten, reduziert die NASA offiziell ihre Erwartungen. Eigentlich sollte dies keine Außenseitergeschichte sein—dieses Programm wurde wie ein Vorzeigeprojekt finanziert.
Inzwischen bringt SpaceX seit 2020 regelmäßig Astronauten zur ISS—even die beiden gestrandeten NASA-Astronauten nach Hause. Boeing erhielt gleiche Mittel und mehr Zeit, liefert aber nur ein halbes Produkt. Steht Boeing noch im Programm, nur um den Wettbewerb in der Raumfahrtindustrie künstlich am Leben zu halten? Oder gibt es noch einen technischen Grund für den Starliner?
Seien wir ehrlich—Boeing steckt seit Jahren im ingenieurtechnischen Sinkflug. Es betrifft nicht nur den Starliner. Der 737 MAX: Software-Fixes nach tödlichen Abstürzen. Jetzt der Starliner: Triebwerks-, Software- und Kommunikationsprobleme. Sie sparen an Personal und investieren in Aktienrückkäufe statt in Forschung. Es ist kein technisches, sondern ein kulturelles Problem.
Die NASA hat den Starliner nicht gestrichen. Sie finanziert ihn weiter. Vier statt sechs Missionen ist kein Scheitern—es ist Anpassung. Langzeit-Technikentwicklung: Dinge gehen schief. Auch SpaceX hatte Pad-Explosionen und Flugpannen. Geben wir Boeing eine Chance.
Und schon wieder—ein weiteres US-amerikanisches Luft- und Raumfahrtunternehmen wird vom Steuerzahler gerettet, während es Fehler auf Fehler häuft. Wir zahlen Milliarden, damit Boeing eine Art Beta-Test im All durchführen kann. Inzwischen endet die ISS 2030. Was ist der Sinn?
Was viele übersehen: Der NASA-Vertrag erlaubt den Austausch von Missionen. Aus bemannten Flügen Frachtflüge zu machen, erfüllt Boeings Verpflichtungen nach dem ursprünglichen Abkommen. Es ist keine Streichung—es ist die Ausnutzung eines Vertragspunkts. Clevere juristische Strategie, um kostspielige Streitigkeiten zu vermeiden.
Ach, also ist alles absolut legal? Macht das die Sache besser? Wir werfen weiterhin Geld für mangelhafte Leistung aus dem Fenster.
Komisch, wie wir heute Boeing verspotten, aber in den 60er-Jahren hatte die NASA über 12 Auftragnehmer für das Apollo-Programm. Ständig explodierte etwas. Das ist normal. Raumfahrt ist hart. Boeing ist langsam, aber immerhin noch im Rennen.
War 2022 bei Boeing angestellt. Die Stimmung? 'Deadline einhalten, Fehler später beheben.' Niemand wollte Alarm schlagen. Der Kaffee schmeckte nach Verzweiflung. Überrascht mich nicht.
Mittlerweile fühlt sich der Starliner an wie ein Alt-System, das niemand zu löschen wagt. Es ist teuer, unzuverlässig und kaum funktionsfähig—aber alle halten es künstlich am Leben, weil es zu groß ist, um zu scheitern.