Gamers Playing Too Few Games? Ubisoft Blames Consumers for Plummeting Profits – Are They Serious?
Spieler spielen zu wenige Spiele? Ubisoft schiebt Nutzern die Schuld für Einbruch der Gewinne in die Schuhe – Ist das wirklich ihr Ernst?

Moment mal: Die Gewinne von Ubisoft sacken ab, und ihre britische Abteilung kommt zu dem Schluss, das Problem läge nicht an ihren mittelmäßigen Veröffentlichungen oder ihrer Sucht nach Live-Service-Hypen, sondern daran, dass Spieler einfach... nicht genug Spiele spielen? Das ist Gaslighting auf Unternehmensebene.
Währenddessen boomen Abo-Modelle und Free-to-Play-Erlebnisse – weil Spieler wirklich ansprechende, zugängliche Inhalte wollen, die sich weiterentwickeln. Vielleicht sollte Ubisoft sich lieber fragen, warum ihre 60-Euro-Titel bereits in der Launch-Woche alt wirken?
Echt jetzt, das haben sie tatsächlich in einem offiziellen Bericht geschrieben? Das ist, als würde ein Restaurant die Gäste dafür beschuldigen, nicht hungrig genug zu sein, wenn das Essen nach Pappe schmeckt.
An der veränderten Spielweise liegen sie nicht falsch – Spieler bleiben wirklich länger bei wenigen Spielen. Aber wisst ihr, was Spieler wirklich bindet? Gutes Live-Operations-Management. Die Versionen von Ubisoft fühlen sich aber oft an wie Pflichtübungen.
Das riecht nach klassischer Schuldumkehr, gepaart mit Ignoranz struktureller Fehler. Die Verschiebung zu Abos und Free-to-Play ist kein Konsumentenfehler – es ist eine Marktentwicklung. Unternehmen, die sich nicht anpassen, dürfen ihre Nutzer nicht faul nennen.
Zu meiner Zeit haben wir monatelang ein Spiel gespielt, weil es handgefertigt und anspruchsvoll war. Heute wollen sie Anerkennung dafür, dass Spieler in Spielen bleiben, die bewusst als endlose Grind-Maschinen gestaltet wurden? Bitte.
Seien wir ehrlich – die Behauptung, „Spieler spielen zu wenige Spiele“, ist nur Rauchglocke. Das eigentliche Problem von Ubisoft? Schlechte Spielerbindung und überzogene Markentreue-Erwartungen.
Genau. Und ihre „Engagement“-Kennzahlen? Die messen Anmeldungen, nicht Freude. Ich habe Entwickler erlebt, die sich über 'hohe tägliche Aktive' in Spielen freuen, bei denen Spieler nur durch Grind relevant bleiben können.
Als jemand, der Nutzerverhalten erforscht, verwirrt es mich, dass sie Nutzungsweisen beschuldigen, statt Einsteigerprobleme oder emotionale Belohnung zu untersuchen.
Ehrlich gesagt, wenn meine Ubisoft-Spiele einfach reibungslos aus der Cloud gestreamt würden und perfekt laufen, würde ich mehr spielen. Aber ständige Installationen, Updates und Ubisoft Connect? Das ist die eigentliche Abschreckung.