Coyotes Are Killing Deer — But Are They Really the Enemy Maine Hunters Think?
Kojoten töten Hirsche – Aber sind sie wirklich der Feind, für den Maine-Jäger sie halten?

In Maine gelten die östlichen Kojoten als öffentlicher Feind Nummer eins für Hirschjäger – sie werden beschuldigt, Bestände dezimiert, Jagden ruiniert und Gefriertruhen leer gelassen zu haben. Sichtungen von Kojoten, die Kitze jagen oder Beute schleppen, wirken anschaulich und emotional und nähren seit Jahrzehnten Wut. Doch hier kommt die Wendung: Laut staatlichen Biologen stellen Kojoten keine echte Bedrohung für die Hirschpopulationen dar, besonders südlich des Schneegürtels.
Die Daten zeigen, dass Kojoten Hirsche töten – bis zu 50 % in einigen nördlichen Gebieten – aber der Verlust von Lebensraum und tiefer Schnee spielen eine größere Rolle. Und Kojoten? Sie sind ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts in Maine und helfen, Zecken und Lyme-Borreliose einzudämmen. Doch der Staat zahlt Jägern weiterhin 174 $ pro Kojote – für die Tötung. Wer verwaltet den Wald wirklich falsch: der Raubtier oder die Politiker?
Ich fange Kojoten schon seit ’85. Hab gesehen, wie sie in einem Winter ganze Hirschreviere ausradierten. Keine Daten werden mir erzählen, dass sie nicht das Problem sind. Stadt-Leute wie ihr kapierst das nicht – hier geht’s um Essen auf dem Tisch, nicht um irgendeine TikTok-Ökologie-Stunde.
Respekt vor Kojoten zu zeigen, heißt nicht, ‚weich‘ zu sein – es bedeutet, Ökosysteme zu respektieren. Sie wurden jahrhundertelang aufgrund kolonialer Mythen dämonisiert. Ihr Ausrottung wird keine Hirsche retten; sie wird die ganze Nahrungskette destabilisieren. Es ist Zeit, die Cowboy-Mentalität zu beerdigen.
Tun wir nicht so, als ob Kojoten keine Hirsche töten würden. Tun sie. Aber sie sind nicht der hauptsächliche Grund für den Populationsrückgang. Lebensraumzerschneidung und Winterhärte spielen eine größere Rolle. Ich jage Kojoten – aber ich unterstütze auch ein wissenschaftlich fundiertes Management.
Ehrlich gesagt, ich hasste Kojoten, nachdem mein Hund verschwand. Doch seit ich Forscher kennengelernt habe, die mit ihnen arbeiten, weiß ich, dass sie komplexe, intelligente Tiere sind. Jetzt will ich nur noch friedlich koexistieren. Mein Hund wurde wahrscheinlich eh von dem Pitbull eines Nachbarn getötet.
Genau. Und vergesst nicht: Kojoten helfen, die Zeckenpopulationen zu senken – was weniger Lyme-Fälle bedeutet. Ihren Schutz zu fordern, ist eine gesundheitspolitische Maßnahme.
Lyme-Borreliose? Bitte. Wir haben Kojoten seit Jahrzehnten, und Zecken explodierten erst in den letzten 15 Jahren. Schlechte Logik. Kojoten sind keine Ärzte – sie sind Raubtiere.
Beide Seiten haben berechtigte Argumente. Kojoten sind ökologisch wichtig, aber im Norden, wo der Schnee hoch liegt, treiben sie Hirsche an den Rand. Vielleicht brauchen wir regionale Strategien statt pauschaler Lösungen.
Genau. Nordliche Herden stehen härteren Bedingungen gegenüber – Kojoten sind nur ein Stressfaktor. Aber im südlichen Maine sind die Hirsche überbevölkert. Vielleicht sind die Kojoten im Norden die Art der Natur, auszugleichen, was wir im Süden ignorieren.