Historians Without Tenure Are Changing the Game in 2025 — Why Aren’t We Paying Attention?
Nicht-tenutierte Historiker verändern 2025 das Spiel — Warum schauen wir nicht hin?

Seien wir ehrlich: Die meisten nicht-tenutierten Historiker schreiben keine Bestseller und bekommen keine Lesereisen. Doch ihre Arbeit — wie Chance Bonars Analyse des frühen christlichen Autorschaftsdenkens oder Kimberly Chrisman-Campbells Blick auf Mode als politische Ökonomie am Hof Ludwigs XVI. — verändert, wie wir die Vergangenheit sehen. Das sind keine trockenen akademischen Übungen, sondern radikale Neulesarten von Macht, Identität und Kultur.
Und verschweigen wir nicht, dass es hier nicht nur um obskure Bücher geht. Diese Autorinnen behandeln Monsterwerdung als soziale Kontrolle (Surekha Davies), radikale queere Kollektive im amerikanischen Süden (Jason Ezell) und wie ein Autobahnplan Baltimore zerstörte (Emily Lieb). Das ist eine Geschichte mit Biss — und erscheint doch bei Verlagen, die kaum jemand kennt.
Ich kann mir diese Bücher buchstäblich nicht leisten. Ja, ich brauche Bonars Arbeit zur Orthonymie und Splendores Theriak-Forschung, aber Universitätsbibliotheken kaufen sie nicht ein. Und ich zahle keine 150 Dollar für eine Taschenausgabe.
Ah ja, der akademische Traum: ein bahnbrechendes Buch schreiben, zweimal in einer Fußnote zitiert werden und trotzdem Anspruch auf Lebensmittelmarken haben. Tatsächlich, der amerikanische Traum.
Wir freuen uns, dass du darüber sprichst. Unsere Bücher sind Nischenprodukte, ja, aber sie verändern, wie Wissenschaftler denken. Und hey — die Preise für Taschenbücher spiegeln Produktionskosten wider, nicht Gier.
Haben Sie schon überlegt, mehr Stipendien zu beantragen? Ich habe meine erste Monographie veröffentlicht, während ich drei Teilzeitjobs hatte.
Liefs Buch über Baltimore ist nicht nur Geschichte — es ist die Geschichte meiner Familie. Und trotzdem hat ein weißer Professor es in meinem Seminar als 'Aktivistinnen-Scholarship' abgewertet. Genau das ist diese 'Nischen'-Behandlung.
Okay, aber wenn diese Ideen so bahnbrechend sind, warum greifen große Verlage sie nicht auf? Vielleicht sagt uns das Marktfeedback etwas.
Weil der Markt sichere, nostalgische Geschichtserzählungen belohnt. Nicht die Art, die Menschen zwingt, unbequeme Wahrheiten zu sehen. Überraschung!