Is Iraq Heading for a Fiscal Meltdown by 2026? A $11.4 Billion Deficit Might Force Brutal Cuts
Steuert der Irak auf einen Finanzkollaps zu? Ein Defizit von 11,4 Milliarden Dollar könnte harte Einschnitte erzwingen

Der Irak blickt einem finanziellen Abgrund von 11,4 Milliarden Dollar ins Auge, warnt der Wirtschaftsexperte Manar al-Obaidi. Bei Ölpreisen unter 65 Dollar und einer möglichen Verspätung des Haushalts 2026 aufgrund politischer Blockade ist dieses 15-Billionen-Dinar-Loch mehr als nur eine Zahl – es ist eine tickende Zeitbombe für Gehälter im öffentlichen Sektor.
Die Zentralbank hat bereits 11 Milliarden Dollar an Devisenreserven aufgebraucht, um die Währung stabil zu halten. Schuldenaufnahme ist kein Weg mehr – die Inlandsschulden liegen über 68 Milliarden Dollar, die Märkte sind erschöpft. Die echte Lösung? Eine forensische Prüfung von Geisterpensionen und politisch motivierten Sozialleistungen. Aber wird jemand den Mut dazu aufbringen?
Seien wir ehrlich – wenn Öl die einzige Einnahmequelle ist und die Preise unter 70 Dollar liegen, kann keine Finanzpolitik retten. Der Irak lebt seit 2014 auf Pump. Die 'tickende Zeitbombe' ist nicht nur haushaltstechnisch – sie ist strukturell bedingt. Wir sehen den Zusammenbruch eines Rentenstaats, der nie industrialisiert hat.
Also werden unsere Gehälter gekürzt, während Geisterpensionen weiterhin an Tote gezahlt werden? Hier findet der eigentliche Diebstahl statt – unsere Arbeit finanziert Luxus, und die Reichen bleiben unberührt. Wieder einmal.
Die forensische Prüfung wurde bereits dreimal verschoben. Plötzlich ist alles 'heikel', sobald sie Mitglieder der Regierungskoalition betrifft. Überraschung, Überraschung – Regierungsführung ist nicht nur Zahlen, sondern Macht.
Der irakische Dinar bricht langsam zusammen. 11 Milliarden Dollar weniger an Devisenreserven in nur 9 Monaten? Das ist kein Tropfen – das ist eine Blutung. Warten wir ab, bis die Überweisungen der irakischen Arbeiter im Golf versiegen. Dann wird echte Panik ausbrechen.
Ich bin gegangen, weil das System kaputt ist. Jetzt verstehe ich, warum niemand investiert. Wer würde auf ein Land setzen, das seine eigenen Bescheidlisten nicht prüfen kann?
Das ist nichts Neues. Die Sparmaßnahmen der 1980er Jahre in der Region trafen immer zuerst die Armen. Das Drehbuch ändert sich nicht: Inflation schuldigen, Subventionen kürzen, dann sagen 'keine Alternative'. Der klassische IWF-Tanz.
Gern prüfen wir Geisterlöhne – aber wir sollten auch Neueinstellungen stoppen, bis die Bücher im Gleichgewicht sind. Emotionale Appelle, die Armen zu schützen, nützen wenig, wenn der Staat selbst zahlungsunfähig ist.
Einstellungsstopp behebt kein korruptes System. Man muss die Parasiten an der Spitze bekämpfen, nicht die Beamten in unterbezahlten Ministerien. Zahlungsunfähig? Gut. Aber wer hat es ausgeschöpft?