Is This the End of 25 Years of Humans Living in Space? What Happens When the ISS Dies?
Ist das das Ende von 25 Jahren menschlicher Präsenz im All? Was passiert, wenn die ISS stirbt?

Da sind wir also: 25 Jahre ununterbrochener menschlicher Präsenz im All – und jetzt könnte der Stecker gezogen werden. Die ISS, Symbol der Entspannung nach dem Kalten Krieg und wissenschaftlicher Zusammenarbeit, bricht buchstäblich an den Nähten auf. Ältere Module, Luftlecks, veraltete Software… Elon Musk fordert bereits eine kontrollierte Absturzplanung für 2027. Doch kann Kapitalismus Kameradschaft im All ersetzen?
Die Vorstellung, dass Menschen stets dort oben sein müssen, wird infrage gestellt. Vardas Erfolg bei der herstellungsfreien Produktion im Orbit ohne jegliche Besatzung legt nahe, dass wir Fleischsäcke doch nicht brauchen. Doch seien wir ehrlich: Es geht nicht um Logistik. Es geht um Symbolik. Wenn die ISS über dem Pazifik verglüht, endet eine ruhige Ära. Und zum ersten Mal seit 25 Jahren wird die Erde im All wirklich allein sein.
Wir verlieren keine Wissenschaft – wir verlegen sie nur. Kommerzielle Stationen arbeiten schlanker, schneller, günstiger. Sieben Astronauten im Vollzeitdienst braucht man nicht mehr, wenn KI und Roboter 80 % der Wartung erledigen. Die ISS war ein 150-Milliarden-Dollar-Prestigeprojekt; die Zukunft liegt im profitgetriebenen Orbit. Gute Reise.
Du nennst es ineffizient, ich nenne es menschlich. Zu sehen, wie Astronauten im All schweben, lachen, weinen und tweeten, hat uns verbunden gefühlt. Es ging nicht um Rendite. Es ging um Staunen. Wenn die ISS stirbt, stirbt auch ein Stück dieses kollektiven Traums. Profit wird die nächste Generation nicht begeistern wie ein Mensch, der vom Orbit winkt.
Rechtlich ist das Herunterholen der ISS nicht einfach. Sie wird von fünf Raumfahrtbehörden aus 15 Nationen gemeinsam genutzt. Wer haftet, wenn Trümmer ein Schiff treffen? Wer bekommt die Module? Die NASA arbeitet heimlich an internationalen Haftungsabkommen. Mit Klagen ist zu rechnen.
Hört auf zu trauern. Die ISS war nie dafür gedacht, ewig zu halten. Sie ist ein Sprungbrett. Wir müssen Stationen auf dem Mars bauen, nicht eine in der Erdumlaufbahn ersetzen. Lasst den alten Traum sterben, damit ein kühnerer leben kann.
Lustig, wie 'Sprungbrett' edel klingt, bis man merkt, dass private Firmen keine Marsstationen bauen. Sie errichten Orbitalhotels. Die kühne Zukunft ist ein Zeitsparmodell im All.
Ich habe Whiskey in schwebende Kugeln für Astronauten auf Livestreams gegossen. Wenn die ISS geht, verliere ich meine Bühne. Wer wird künftig im Null-G die kleinen Siege der Menschheit anstoßen? Ein Roboter? Klar doch.
Genau. Die ISS war nicht nur Labore und Solarpaneele. Es war der Ort, an dem wir lernten, menschlich im All zu sein. Dieses Erbe kann man nicht an einen Satelliten mit Markennamen auslagern.
Ich hoffe, die erste Flasche Mond-Whiskey wird zu Ehren der ISS getrunken. Wir stehen auf den Schultern von Giganten – selbst wenn sie aus Aluminium sind.