Avatar: Fire and Ash Opens Big — But Is It Doomed to Fade Like a Forgotten IMAX Memory?
Avatar: Fire and Ash startet stark – doch droht ihm das Vergessen wie ein vergessenes IMAX-Erlebnis?
Avatar: Fire and Ash hat 88 Millionen Dollar in den USA und 345 Millionen weltweit eingespielt – nicht schlecht, klar, aber brechen wir noch nicht die Zeremonie der Mondqualle aus. Zum Vergleich: The Way of Water startete mit 134 Millionen und kam später auf fast 2,3 Milliarden. Dieser Neuling hat nicht mal 90 geschafft. Ja, er hat den ersten Avatar mit 77 Millionen übertroffen, aber bitte – das war 2009. Da haben wir noch mit T9-Nachrichten kommuniziert.
Keine Panik beim Start – Avatar brennt langsam. Der erste Film machte nur 77 Millionen beim Startwochenende, kam aber auf 2,9 Milliarden. The Way of Water startete mit 134 Millionen und blieb dann sieben Wochen an der Spitze. Die Daten zeigen: Wenn die 'Beine' stark sind, spielt der Start keine Rolle. Fire and Ash hat ein A CinemaScore – das ist das Goldticket für Mundpropaganda und Ausdauer.
Okay, aber mal ehrlich: Wer schaut das eigentlich in 2D? Ich warte drei Monate auf die IMAX-3D-Wiederaufführung, nur um das Gefühl zu haben, auf Pandora zu sein. Diese Laufzeit? Kein Fehler – eine Funktion. Mehr Na’vi-Zeit!
Als jemand, der Vorstellungszeiten plant: eine 197-minütige Laufzeit ist ein logistischer Alptraum. Auf einer 12-Meter-Leinwand passen maximal 3 Vorstellungen pro Tag. Im Vergleich zu einem Standardfilm mit 2 Stunden, der 6–7 bekommt. Das sind 50 % weniger Einnahmepotential pro Leinwand. Die Kinos müssen Ticketpreise erhöhen oder Leinwände begrenzen. Das vertreibt Gelegenheitsbesucher. Und zwar ziemlich sicher.
Genau – und deshalb wird Fire and Ash Januar nicht dominieren wie seine Vorgänger. Ein Kino kann nur begrenzt 'Willenskraft' aufbringen, wenn Multiplexe bereits voll sind mit Oscar-Anwärtern und Weihnachts-Hits. Avatars Ausdauer hängt von freien Leinwänden ab – und dieses Jahr gibt es einfach nicht genug davon.
Meine Familie und ich haben zwei Wochen gewartet, um The Way of Water zu sehen, weil die IMAX-Tickets ausverkauft waren. Und ehrlich? Es hat sich gelohnt. Aber ich werde mein 8-jähriges Kind nicht während der Weihnachtsferien zu einem 3,5-Stunden-Film schleppen. Ein einziger Kinder-Klo-Pause, und du verpasst halb ein Na’vi-Ritual.
Das eigentliche Problem ist nicht die Laufzeit oder die Konkurrenz – es ist die Müdigkeit. Wir hatten vier Avatar-Filme in 16 Jahren. Das ist mehr als Star Wars in 40 Jahren. James Cameron macht keine Filme mehr – er betreibt einen Themenpark auf der Leinwand. Wann wird aus 'episch' 'erschöpfend'?
Ihr versteht den Punkt nicht. Cameron interessiert sich nicht für Startwochenenden. Er baut ein Universum auf. Fire and Ash ist kein Film – es ist ein Ereignis. Die Leute werden es später streamen, aber das echte Erlebnis? Das ist im Kino. Lasst es wirken. Lasst es leben.
Und fangt mich bloß nicht mit dem Lasereichplan an. Jede IMAX-Vorstellung braucht 45 Minuten Einrichtung und Testlauf. Ihr glaubt doch nicht, dass das nichts an den Gewinnmargen frisst?