Is Buffett’s Late Bet on Tech Proof That Even ‘Old-School’ Investors Can’t Ignore AI and Ecosystems Anymore?
Ist Buffetts verspätete Wette auf Tech der Beweis, dass sogar ‚altmodische‘ Anleger KI und digitale Ökosysteme nicht länger ignorieren können?

Warren Buffett tritt als CEO von Berkshire Hathaway zurück, aber sein letztes Vermächtnis könnte genau darin bestehen, wie er Tech endlich akzeptiert hat – nicht, indem er auf Hype setzt, sondern indem er auf Unternehmen mit echten Wettbewerbsvorteilen wettet. Denkt mal drüber nach: Der Mann, der einst scherzte, er würde Tech-Aktien nicht anfassen, ‚selbst wenn sie brennen‘, hält nun zwei davon in seinem Portfolio.
Apple und Amazon machen jetzt 23 Prozent seines Portfolios aus – und hier kommt der Punkt: Es geht nicht um Geräte oder Online-Shopping. Es geht um Ökosysteme. Apple bindet dich mit iCloud, Apple Music und einem Handy, das du alle zwei Jahre austauschst. Amazon? Eine Prime-Mitgliedschaft, Lieferung bis vor die Haustür und AWS, das die KI-Revolution antreibt. Das sind langsame, aber stetige Fangschleifen – und Buffett liebt sie.
Ich erinnere mich, als Buffett sagte, Tech sei zu schwer zu verstehen – jetzt investiert er Milliarden in KI über Amazons AWS. Was hat sich geändert? Vielleicht sind es nicht die Aktien – vielleicht sind wir es. Vielleicht haben wir endlich akzeptiert, dass die Zukunft nicht kommt, sondern schon da ist.
Dass Buffett in AWS investiert, ist genial – er setzt nicht auf KI-Startups, sondern auf die Spitzhacken im Goldrausch. Jeder jagt der generativen KI hinterher, aber AWS verkauft die Server, die Cloud, die Werkzeuge. Hier wird das echte Geld verdient.
Seien wir ehrlich: Buffett verliebte sich nicht über Nacht in Amazon. Seine Manager kauften zuerst ein. Er unterstützte es später. Das ist clever – Due Diligence delegieren und dann massiv nachlegen, wenn es sich bewahrheitet.
Wir alle lachen über den Apple-Kult – bis wir unser sechstes iPhone aufrüsten. Buffett wird nicht vom Markenimage getäuscht; er profitiert von unserer kollektiven Schwäche. Wir tun so, als ginge es um Qualität. Tut es nicht. Es geht um Status, die Angst, etwas zu verpassen, und dieses komische Gefühl der Befriedigung, wenn die Schachtel aufgeht.
All diese Reden vom Amazon-Moat? Schön. Aber tun wir nicht so, als wären Verteilzentren Magie. Es ist schweißtreibende, schlecht bezahlte Arbeit. AWS mag die Zukunft sein, aber sie wird auf dem Rücken von Lagerarbeitern errichtet, die bei 30 Grad Barcodes scannen.
Inzwischen habe ich 2021 GameStop gekauft und esse jetzt Instant-Nudeln. Buffett macht immer noch Gewinne. Der Mann hat eine Zeitmaschine, schwöre ich.
Apple und Amazon heute, aber was ist mit morgen? Regulierungen, Kartellrecht, Datenschutzgesetze – diese Giganten stehen auf dünnem Eis. Buffetts Wettbewerbsvorteile könnten digitale Dämme sein, die kurz vor dem Bersten stehen.
Die eigentliche Geschichte ist nicht, dass Buffett Tech kauft – sondern, dass Apple und Amazon so etabliert sind, dass sie nun die ‚Value-Stocks‘ der Tech-Welt sind. Das ist kein Wachstum. Das ist der Ruhestand.