Was war die DGCA denn die ganze Zeit am Tun? Mohandas Pai jagt den Behörden mit einem einzigen Tweet einen gehörigen Schrecken ein
What Was the DGCA Even Doing This Whole Time? Mohandas Pai Sends Regulators Into Panic With One Killer Tweet

Also, lasst mich das mal klarstellen: Eine Airline gerät völlig außer Kontrolle – Tausende Flüge verspätet, Passagiere gestrandet, Gepäck verloren – und die Aufsichtsbehörde sagt im Grunde: 'Wir? Wir haben das nicht kommen sehen.' Mohandas Pai liegt nicht falsch. Wenn dein Job ist, Krisen zu verhindern, und die Krise tritt trotzdem ein, dann musst du erklären, warum du am Steuer eingeschlafen bist.
Und bringt mir nicht das 'IndiGo hat intern gepfuscht' als Ausrede. Jedes Unternehmen macht Fehler. Deshalb gibt es Aufseher – um Probleme zu erkennen, bevor sie eskalieren. Wenn die DGCA überhaupt geprüft hat, warum hat sie erst reagiert, als fast tausend Flüge abgesagt wurden? Das ist keine Regulierung. Das ist eine Obduktion mit Aktenordner.
Hört mal: Ich war dort tätig. Die Struktur der DGCA hat sich seit 20 Jahren nicht verändert. Unterfinanziert, unterbesetzt und immer noch mit Kontrolllisten aus dem Jahr 2005 unterwegs. Zu erwarten, dass sie Echtzeit-Zusammenbrüche der Fluggesellschaften verhindert, ist wie zu erwarten, dass die Bibliothekstheke einen Bankraub stoppt.
Ich habe 11 Stunden am Flughafen Mumbai verbracht. Mein Gepäck fehlt immer noch. 'Interne Fehlverwaltung' ist ein edler Ausdruck dafür, dass 'wir Roboter eingestellt und vergessen haben, sie einzuschalten'.
Es geht hier nicht nur um IndiGo. Es geht um Regulierungsgefangenschaft. Wenn Behörden zu eng mit der Industrie verbandelt sind, wird die Durchsetzung lax. Erinnert ihr euch an die Finanzkrise 2008?
Flüge um 10 % zu kürzen ist, als würde man einem Patienten das Bein amputieren, weil er Fieber hat. Es stoppt kurzfristig die Überlastung, aber behebt nicht die Ursache: einen hyperkompetitiven, kostenverrückten Luftfahrtmarkt.
Rückerstattungen sind nur der Anfang. Wir brauchen No-Fly-Listen für Führungskräfte, die Reisende wiederholt gefährden. Bestrafen wir die Personen, nicht nur das Unternehmen.
Genau. Wir haben bereits im November auf die extreme Crew-Erschöpfung bei IndiGo hingewiesen. Unser Bericht verschwand in einem Aktenschrank. Als endlich jemand hinsah, brannte die Airline bereits lichterloh.
Klar, macht die Regulierer verantwortlich. Aber tun wir nicht so, als hätte IndiGo nicht aus Profitgründen Mitarbeiter an ihre Grenzen getrieben. Unternehmen nutzen Lücken aus – dafür gibt es keine Entschuldigung.
Predigt weiter. Ich möchte nur eine Tasche, die ankommt, wenn ich es tue. Ist das jetzt Sozialismus?