Is the Yen Finally Getting a Backbone? Dollar-Yen at 156 After BoJ Hike Hopes and Takaichi’s Stimulus Blowout
Hat der Yen endlich Rückgrat? Dollar-Yen bei 156 nach BoJ-Zinserwartungen und Takaichis Steuerorgie

Der Yen arbeitet sich wieder auf 156 zum Dollar zurück, nachdem er letzte Woche bei 158 schwankte – Beweis genug, dass er noch nicht tot ist. Die Erwartung einer Zinserhöhung durch die BoJ beatmet ihn künstlich, besonders nachdem der Tokioter CPI die Prognosen übertraf und die Industrieproduktion tatsächlich wuchs – statt wie erwartet einzubrechen.
Aber überschätzen wir das nicht. Takaichi hat gerade ein 136-Milliarden-Dollar-Stimuluspaket unterzeichnet – die Geldpresse rattert – während die Fed bald Zinssenkungen plant. Die Yen-Erholung hat Gegenwind aus Tokio und Washington.
Das ist nichts weiter als ein toter-Katzen-Aufschwung. Die BoJ hat sich noch nicht bewegt – keine einzige Zinserhöhung in diesem Jahr – und Takaichis finanzastronomische Politik druckt Billionen an neuen Schulden. Der Yen ist fundamental kaputt.
Sie ignorieren strukturelle Verschiebungen. Der Kern-CPI liegt stabil bei 2,8 % – das ist kein Rauschen, das ist Dynamik. Die BoJ kann Inflation nicht länger ignorieren, und der Markt rechnet bereits mit einer Zinserhöhung im Dezember. Das ist keine Spekulation, sondern Realität.
Dynamik? Bitte. Die BoJ steht seit 2021 jedes Viertel vor einer fälligen Erhöhung. Sie schieben es immer wieder auf. Dieses Mal finden sie wieder eine Ausrede. Inzwischen druckt Takaichi Geld, als wäre es Monopoly-Abend.
Währenddessen frage ich mich, wann meine Einkaufsrechnung endlich nicht mehr aussieht wie der Wechselkurs des Yen. Danke für die Wirtschaftsstunde, nehme ich an.
Die eigentliche Geschichte hier ist das Scheitern der Koordination zwischen Geld- und Finanzpolitik. Die BoJ ziert, die Regierung gibt aus – klassisches 'an einem Seil ziehen'. Politische Inkohärenz ist der neue Normalzustand.
Vergessen wir nicht den Einzelhandelsschub: +1,7 % gegenüber erwarteten 0,8 %. Das ist nicht nur eine Übertreffen – das ist eine Ansage. Der interne Motor der Wirtschaft könnte tatsächlich anschlagen.
Ein 'anschlagender Motor'? Seien Sie ernst. Keine Zentralbank kann fiskalische Raserei mit 25 Basispunkten beheben. Sie verwechseln statistische Aussreißer mit struktureller Erholung.
Ehrlich gesagt, alle übersehen das große Bild: Der Dollar ist nicht stark – alle anderen sind schwach. Der Dollar-Index hat sich nicht bewegt. Das ist eine relative Yen-Geschichte, kein Narrativ zur Dollarstärke.