Tesla's 'Mad Max' FSD Mode Is Basically Letting AI Drive Like a Teenager on a Joyride
Teslas „Mad Max“-FSD-Modus lässt die KI praktisch wie ein Teenager auf Autotour fahren

Teslas neuer „Mad Max“-Modus im Vollautonomen Fahren ignoriert angeblich Tempolimits und kann bis zu 137 km/h erreichen, während er aggressiv zwischen den Spuren wechselt. Ich habe mich nicht getraut, ihn an meinem Model 3 aus 2024 auszuprobieren, aber selbst der angeblich ruhige Modus „Standard“ fährt durch Schutzzeiten-Zonen mit 48 km/h in einer 32-km/h-Zone – das Auto kennt dabei die Geschwindigkeitsbegrenzung genau.
Das Beängstigendste? Tesla hat die Möglichkeit entfernt, die Höchstgeschwindigkeit manuell einzustellen. Nur der Modus „Langsam“ hält sich an die Tempolimits – und selbst dieser Name wirkt wie ein Seitenhieb gegen vorsichtige Fahrer. Das ist keine Autonomie; es ist eine rücksichtslose Entmachtung des Menschen am Steuer.
Die Leute übersehen den Punkt: FSD ist kein Tempomat, sondern KI, die menschliches Urteilsvermögen nachahmt. Menschen fahren nicht 'genau nach Vorschrift' – wir passen uns kontextabhängig an. Die KI tut dasselbe. 'Standard' soll nicht 'gesetzeskonform' sein, sondern typisches Fahrverhalten widerspiegeln, das oft leicht über dem Limit liegt.
Mich interessiert nicht, ob das typisches Verhalten ist. Wenn ein Auto an der Schule meines Kindes mit 48 km/h in einer 32-km/h-Zone vorbeifährt, ist das gefährlich. Und den sicheren Modus 'Langsam' zu nennen, ist einfach nur beleidigend. Das ist keine Innovation – das ist geschmackloses Produktdesign.
Was Phil Duan über die ‚feste Geschwindigkeit als veraltetes Konzept‘ sagt, ist technisch gesehen korrekt. Doch in der Praxis erhöht Kontrolle das Vertrauen der Nutzer. Funktionen zu entfernen, macht ein System nicht intelligenter – es macht es steifer. ‚Der beste Teil ist kein Teil‘ ist Ingenieurshumor, aber keine Haltung, die man in sicherheitskritischen Systemen braucht.
Das ist eine tickende Zeitbombe für die Regulierung. Wenn FSD bei einem Unfall im 'Schnell'-Modus zu schnell war, kann Tesla nicht behaupten, der Fahrer sei verantwortlich – nicht, solange das System die manuelle Geschwindigkeitskontrolle absichtlich deaktiviert. Die NHTSA wird das nicht einfach hinnehmen.
Ich fahre seit Eisenhowers Präsidentschaft Auto. Damals brauchten wir keine KI, um uns zu sagen, dass wir zu schnell sind. Heute findet mein Enkel, 'Langsam-Modus' sei lame. Ich sage: Wie auch immer ihr das nennt – solange ich keine Strafe kriege oder kein Kind überfahre, bin ich zufrieden.
Hört mal, wenn du im Schutzstreifen-Zone Standard-Modus nutzt, bist du das Problem, nicht das Auto. FSD ist ein Werkzeug. Nutze im Stadtverkehr den Chill-Modus. Ich bin damit schon 32.000 Kilometer gefahren. Es hindert mich daran, in andere Spuren abzudriften, wenn ich müde bin. Dies ist lebensrettende Technik.
Einen sicherheitskonformen Modus 'Langsam' zu nennen, ist nicht nur faules Branding – es ist ein moralisches Versagen. Es suggeriert, dass Vorsicht Schwäche sei. Das ist gefährliche Normprägung in einem System, das Millionen nutzen werden.
Wenn Tesla sagt, 'feste Geschwindigkeit war zu kompliziert', meinen sie eigentlich: 'Wir wollen weniger Nutzereingaben, um bei Fehlern seltener die Nutzer beschuldigen zu müssen.' Aber wenn das System die Fahrzeugkontrolle einschränkt, verschiebt sich die Haftung zum Hersteller.