Prince of Persia Remake Skips The Game Awards—Is Ubisoft Hiding a Disaster or Playing 4D Chess?
Prince of Persia Remake sagt The Game Awards ab – Versteckt Ubisoft ein Desaster oder spielt geschickt 4D-Schach?
Schon wieder kein großer Auftritt beim Game Awards. Ubisoft hat über den Prince of Persia-Account bestätigt, dass das ewig verspätete Remake – noch einmal – nicht dabei sein wird. Inzwischen ist es fast schon komisch. Drei Verschiebungen, zwei Entwicklerwechsel – und immer noch kein Gameplay. Wie schafft man es, eine Reihe zu vergeigen, die uns eigentlich beigebracht hat, wie man elegant springt?
Und seien wir ehrlich – ein Release im März 2026 sieht weniger nach Plan aus und eher nach Platzhalter. Währenddessen bekommt The Rogue Prince of Persia mehr Aufmerksamkeit. Das wirkt verdächtig. Ist das die neue Marketingstrategie? Den Haupttitel verstecken, das Spin-off bewerben?
Mal klar sein: Der Wechsel zu Ubi Montreal war clever – das ist ihr IP. Aber Sands of Time mit moderner Technik neu zu machen, ohne die Seele zu verlieren? Ein Minenfeld. Man kann nicht einfach Unreal Engine 5 auf ein Prince of Persia-Level draufpacken und Feierabend machen. Der Zeitpunkt mag stimmen, aber mir lieber Sorgfalt als ein übereilter Release.
Ehrlich gesagt? Meine Kinder spielen die Version von 2003 noch auf dem Emulator. Grafik ist egal – die lieben die Geschichte und das Bewegungsgefühl. Vielleicht sollte Ubisoft einfach einen nativen Port veröffentlichen, statt ein Remake zu überdenken.
Das ist klassische Krisenkommunikation. Verschiebungen mit einem freundlichen Tweet ankündigen – 'wird nicht beim TGA sein' – und im Hintergrund The Rogue Prince promoten. Ablenkung, Frustrationskontrolle, Marke warmhalten. Kühl? Ja. Intelligent? Auch ja.
Krise kommunizieren oder nicht – ich kaufe das, was Ubisoft verkauft, nicht ab. Letztes Jahr Juni hieß es ‚Ende des Geschäftsjahres‘. Dann noch einmal. Jetzt Stille. Wie viele ‚Verschiebungen für mehr Qualität‘ brauchen wir, bis wir es als Vaporware bezeichnen?
Von einem Entwickler gehört: interne Builds sind ruppig. Die Dolchmechanik? Nicht flüssig. Zeitrücklauf? Buggy. Vielleicht warten sie auf Feinschliff – aber sie überarbeiten auch Kernsysteme. Das ist kein bloßer Grafik-Update, sondern ein kompletter Neustart.
Erinnert ihr euch, als Spiele einfach kamen? Keine endlosen Teaser, keine falschen Roadmaps. Man kaufte, es lief, und man liebte es. Der Prince of Persia von 2003 brauchte keinen Marketingzirkus. Er war einfach da.
Manchmal bedeutet Stille, dass man Dinge verbessert, nicht versteckt. Verurteilen wir Ubisoft noch nicht. Wir alle wollen ein gutes Remake. Wenn sie echte Risiken eingehen, um dem Original gerecht zu werden, warte ich.