Ohio Colleges Still Teaching 'Discredited' Reading Methods — Is This Educational Malpractice or Just Resistance to Change?
Ohioter Hochschulen lehren immer noch 'widerlegte' Lesemethoden – Ist das Bildungsfahrlässigkeit oder nur Widerstand gegen Veränderung?

Zehn große Hochschulen in Ohio werden dafür kritisiert, dass sie veraltete Lesefördermethoden wie 'three-cueing' und 'Ganzschrifterkennung' weiter in ihren Lehramtsprogrammen unterrichten – trotz eines 2023 erlassenen Gesetzes, das allein die 'Wissenschaft des Lesens' vorschreibt. Der Audit-Schock? Sie erfüllen fast alles richtig – bis auf ein einzelnes Lehrbuch oder einen Satz im Lehrplan.
Der Staat fordert: Besserung in einem Jahr oder Anerkennung verlieren. Gleichzeitig sagt DeWine, diese Hochschulen seien zu 98 % konform – fixt diese Strafkampagne also Bildung oder dient sie nur bürokratischem Machtspiel? Und werden wir wirklich angehenden Lehrkräften die Lizenz verweigern, nur weil eine Lesestrategie falsch war?
Ich unterrichte Studierende an der CSU und kann sagen: Die Sache mit 'einem Lehrbuch' stimmt. Das alte Buch zur Psychologie des Lesens nutzte Beispiele aus der Ganzschrifterkennung. Wir haben es im Dezember ersetzt. Das war's. Wir sind konform. Die echte Ironie? Das neue Buch kostet 40 % mehr. Danke, DeWine.
Es geht um Verantwortlichkeit, nicht um Perfektion. Man kann nicht behaupten, der Wissenschaft des Lesens zu folgen, wenn man alternative Methoden weiterleert – selbst nur im Kleingedruckten. Es sendet verwirrende Signale an angehende Lehrkräfte. Stellen Sie sich eine medizinische Fakultät vor, die Homöopathie neben Immunologie unterrichtet.
Ich habe JAHRE damit verbracht, diesen 'Ratet das Wort vom Bild'-Quatsch wieder auszumerzen. Kinder blieben zurück, weil sie Wörter nicht wirklich entziffern konnten. Die Wissenschaft des Lesens funktioniert. Aber wenn wir so streng sein wollen, dann finanzieren wir endlich die Fortbildungen, Bücher und Weiterbildungen – statt nur mit dem Finger zu wedeln.
Komisch, dass 'rebellische' Lehrbücher immer erst nach politischem Druck auftauchen.
Mir ist akademische Freiheit egal. Mein Kind wäre fast in der zweiten Klasse durchgefallen, weil ihre Lehrerin keine Phonik konnte. Wenn Ohio verhindert, dass ein einziger zukünftiger Lehrer falsch liest, war dieser Audit die Mühe wert.
Das ist alles schon passiert. In den 1980er-Jahren war die Ganzschrifterkennung revolutionär. Heute ist sie Ketzerei. Was kommt als Nächstes? Werden wir in 20 Jahren die heutige 'Wissenschaft des Lesens' auf einer Prüfliste als veraltet sehen?
Ja, es gibt Bürokratie. Ja, es ist chaotisch. Aber endlich orientiert sich unsere Lehrerausbildung an der kognitiven Wissenschaft. Dieser Audit ist keine Strafe – er ist eine Korrektur einer jahrzehntelangen Abweichung.