Journey’s Farewell Tour: Is This the End of an Era or Just Another ‘Final’ Show?
Journeys Abschiedstour: Das Ende einer Ära oder nur eine weitere „letzte“ Show?

Journey hat also gerade bei der Halbzeit der 49ers gegen die Bears mit einem Ersatzsänger und nur einem Teil des Original-Lineups gespielt... und kündigt jetzt eine 60-städtische ‚letzte‘ Frontier-Tour an? Ich bin nostalgisch, nicht naiv — aber wenn eine Abschiedstour mehr verkauft als alle Album-Äras zusammen, ist das dann wirklich ein Abschied oder einfach nur eine geniale Marketingstrategie?
Seien wir ehrlich: Die Magie von Journey war nie nur die Musiker – es war die Alchemie aus Schons Gitarre, Cains Keys und Steve Perrys Stimme. Mit Arnel Pineda als Sänger und Neal Schon, der noch immer hervorragend spielt, verdient die Band Respekt. Aber Steve Perry zu vermissen? Das ist nicht nur ein Personalwechsel – es ist ein Austausch der Seele.
Seien wir ehrlich – die meisten dieser ‚legendären‘ Bands sind mittlerweile Tribute-Akten zu sich selbst. Ich habe sie 2022 gesehen – toller Sound, unglaubliche Energie, aber ich schwöre, ich habe dieselbe Stimmprobe aus der Aufnahme von 1981 gehört. Es ist wie Karaoke mit Millionen-Budgets.
Ihr seid zu hart. Ich bin 48, bin mit Escape groß geworden, und Journey live zu sehen, hat mir Gänsehaut verursacht – echte, ehrliche Gänsehaut. Spielt es eine Rolle, dass Perry nicht da ist, wenn ich mit meinem Vater in der billigen Sitzreihe sitze und wir beide Tränen in den Augen haben, während wir „Don’t Stop Believin‘“ singen?
Als jemand, der im Bereich Live-Ton arbeitet, kann ich bestätigen: Lip-Syncing und Ton-Aussetzer sind nicht immer Betrug. Stadien haben Latenzprobleme, kabellose Mikrofone versagen, und manchmal greift man auf Aufnahmen zurück, um die Stimme des Sängers zu schonen. Sie für einen Synchronisationsfehler bei einem 49ers-Spiel zu kritisieren, ist wie jemand, der den Fernseher anschreit, weil das WLAN schlecht ist.
Früher hat man sich eine Abschiedstour durch echtes Aussteigen verdient. Heute ist es nur noch eine Tour, die Abschied heißt. Die nächste wird wahrscheinlich ‚Die eigentliche letzte letzte Tour‘ heißen, gefolgt von einem Disney+-Konzertspecial.
Ich nehme lieber einen Imitat-Perry und Stadion-Verzögerungen, als diese Songs nie live zu hören. Journey ist nicht nur eine Band — es ist eine Zeitmaschine.
Genau. Du kannst über die Organisation spotten, aber du kannst nicht darüber spotten, was es für drei Generationen bedeutet, denselben Refrain gemeinsam zu singen.
Witziger Fakt: Eine ‚Abschiedstour‘ ist rechtlich nicht bindend. Es ist reines emotionales Marketing. Genauso wie ‚letztes Kapitel‘ – es sei denn, man nennt eine Scheidung ‚für immer getrennt‘ und heiratet im nächsten Jahr wieder.
An diesem Punkt will ich nur noch eines: dass Neal Schon endlich jenen lang überfälligen Mittagsschlaf hält, mit dem er die Band seit 2021 droht.