Nissan’s New Navara Is Just a Rebadged Mitsubishi Triton—Is This Lazy or Genius?
Nissans neuer Navara ist nur ein umlackierter Mitsubishi Triton – Faulheit oder Genie?

Aber hier ist die eigentliche Frage: Spielt es eine Rolle? Der Triton ist in letzter Zeit wirklich gut geworden. Wenn das bedeutet, dass wir einen zuverlässigen, leistungsfähigen Mittelklasse-Pickup mit leichten Designanpassungen bekommen, ist das vielleicht klüger, als das Rad neu zu erfinden. Andererseits: Was passiert mit der Markenidentität, wenn dein ‚neuer‘ Truck größtenteils ausgeliehen ist?
Es ist nicht nur Nissan. Mitsubishi und die Partner der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz tauschen schon seit Jahren Plattformen aus. Denken Sie an den Micra-Motor im Duster? Das ist nicht faul – das ist kluge Ressourcenbündelung in einem harten Markt. Nischenmarken können es sich nicht leisten, jedes Bauteil neu zu entwickeln.
Ehrlich? Ich schere mich nicht darum, ob er umlackiert ist. Gib mir einfach einen 2,4-Liter-Turbomotor, ein 6-Gang-Handschaltgetriebe und eine Differentialsperre. Wenn er robust und simpel ist, bin ich dabei.
Das grenzt gefährlich an Markenverwässerung. Man kann Plattformen teilen, aber wenn jeder Nissan-Truck irgendwann wie ein aufgewärmter Mitsubishi aussieht, erkennen Kunden keinen Wert mehr im ‚Nissan-Preisaufschlag‘.
Dazu kommt der Pro-4X Warrior und ein möglicher NISMO-Modell. Dort entsteht die Markenmagie – Sportversionen bewahren den Spirit.
Genau. Plattformsharing ist normal. Aber den Pro-4X Warrior als ‚australisch robust‘ zu vermarkten, obwohl er auf einer japanisch-spanischen Plattform basiert? Das ist Storytelling. Und genau dafür bin ich zu haben.
Warte – Plug-in-Hybrid? In einem Pickup? Für wen ist das? Für Landwirte? Die wollen Kraftstoff, nicht ein Ladekabel. Das ist der Höhepunkt des urbanen Ingenieurstroms.
Sag das laut, Carl. Meine Werkstatt ist hinterm Haus, 30 km von der Stadt. Viel Glück beim Suchen einer Ladestation hier draußen.