Tarantino Just Dropped His 21st Century Top 10 — And He Absolutely Roasts Paul Dano
Tarantino hat gerade seine Top 10 des 21. Jahrhunderts verraten – und Paul Dano ordentlich abgewatscht

Seien wir ehrlich: Nur Tarantino könnte Black Hawk Down auf Platz 1 setzen und es wie ein heiliges Werk wirken lassen, dann direkt danach Toy Story 3 auf Platz 2 wählen, weil es „sein Herz herausgerissen“ hat. Der Mann liebt Filme nicht einfach – er verliebt sich in sie, spricht über sie wie über ehemalige Geliebte und datet manchmal buchstäblich die Regisseur:innen.
Aber mal ernsthaft: Seine Abrechnung mit Paul Dano in There Will Be Blood ist reiner, ungefilterter Tarantino: laut, chaotisch und erschreckend leidenschaftlich. Jemanden in einer Filmkritik als ‚weak sauce‘ zu bezeichnen? Das ist keine Kritik – das ist eine persönliche Abrechnung mit Kinobrille. Egal ob man’s liebt oder hasst: Der Mann spricht aus dem Bauch heraus.
Die Leidenschaft ehrenwerte, aber Paul Dano als ‚weak sauce‘ zu bezeichnen, ist einfach peinlich. Das hier ist kein YouTube-Kommentarbereich – es ist Tarantino, der eine der besten Leistungen der 2000er bewertet. Danos zurückhaltende Energie ist Absicht, nicht Amateuraufführung. Er ist das stille Unwetter im Kontrast zu Day-Lewis‘ Hurrikan. Vielleicht vermag Tarantino Stille einfach nicht zu schätzen.
Unstoppable auf Platz 7? Das ist mein Junge! Die meisten haben den Film verschlafen, aber Tony Scott verwandelte einen außer Kontrolle geratenen Zug in reinen kinematografischen Adrenalinrausch. Es ist sein letzter Film – und ein verdammt großartiges Meisterwerk der Bewegung. Der Typ wusste, wie man Chaos schön aussehen lässt.
Tarantinos Schwarmerei für Coppola ist gleichermaßen charmant und völlig unangemessen. Sich in sie verliebt, weil man Lost in Translation gesehen hat? Okay, poetisch. Aber sie öffentlich zu umwerben wie ein adeliger Verehrer aus der Regency-Zeit? Alter, das grenzt schon an Stalking. Aber seine unbeholfene Bewunderung nehme ich lieber als leeres Lob.
Tun wir nicht so, als wäre Tarantinos Liste objektiv. Es ist ein aufgeputztes Stimmungsbild. Aber ehrlich? Genau das macht sie genial. Er bewertet Filme nicht nach Technik oder Einfluss – sondern nach emotionaler Wirkung. Und in diesem Spiel zerlegt dich Toy Story 3 komplett.
Und trotzdem glaubt er, Austin Butler wäre besser gewesen? Butler lebt vom Charisma, nicht von Subtilität. Day-Lewis brauchte einen Geist, keinen Rockstar. Tarantinos Castings-Wunschvorstellung ergibt absolut keinen Sinn.
Ich liebe, dass er Mad Max: Fury Road auf Platz 8 setzt, ohne ein Wort dazu zu sagen. Genauso Shaun of the Dead auf Platz 9. Die Stille spricht Bände. Er muss nichts erklären – wir alle wissen, warum sie ikonisch sind.
Er hat nicht einmal die Kameraarbeit in Dunkirk erwähnt. Kein einziges Wort. In einem Nolan-Film!? Das ist wie ein Sternekoch für die Tischdekoration zu loben und den Trüffelrisotto zu ignorieren.
Genau. Manche Filme übersteigen die Analyse. Fury Road ist kein Film – es ist ein religiöses Erlebnis auf Rädern.