Gardening During Lockdown? This Family Just Unearthed a Tudor Fortune Worth £230K+
Gartenarbeit im Lockdown? Diese Familie grub ein tudorzeitliches Vermögen im Wert von über 230.000 £ aus

Können wir dieser Familie nicht einfach einen Historikerpokal geben? Sie wollten 2019 einen Zaun reparieren und haben dabei ein Kapitel der britischen Münzgeschichte neu geschrieben. Alles, was nötig war, war ein klumpen nasser Ton und 70 Goldmünzen aus der Zeit Heinrichs VIII. – von Gartenpflegezielen mal ganz zu schweigen.
Die Münzen tragen sogar die Namen von Henrys erster und dritter Frau – Katharina von Aragón und Jane Seymour. Das bedeutet im Klartext: Dieser Schatz gehörte wahrscheinlich jemandem, dem die Liebesleben des Königs ganz und gar nicht passten.
Faszinierend, wie man in Münzen persönliche Loyalitäten und religiöse Umwälzungen ablesen kann. Diese Münzen waren nicht nur Geld – sie waren politische Propaganda. Jedes Mal, wenn man eine ausgab, unterstützte man symbolisch den Bruch des Königs mit Rom.
Alter, ich hab schon Unmengen Unkraut ausgegraben. Für so eine Erdkarma-Prämie bete ich ständig.
Die haben die Münzen 2019 gefunden, aber erst jetzt gemeldet? Riecht für mich nach Vertuschung. Egal wie – morgen durchforstet bestimmt die halbe Stadt den Boden mit Schaufeln.
Der wahre Gewinn hier ist nicht der Auktionserlös – sondern dass sie den Fund gemeldet haben. In einer Welt, in der Menschen Artefakte einstecken, haben diese Leute das Richtige getan. Die Museen mögen es verpasst haben, aber die Integrität hat gewonnen.
Mittelalterlichen britischen Schatz nach der Schweiz zu bringen, ist nichts Ungewöhnliches. Unsere Auktionshäuser garantieren Privatsphäre und hohe Liquidität. Rechnen Sie mit mehr als einer halben Million. Die Ironie? Er könnte in einem Steuerparadies landen.
Sie kriegen keinen Cent von einem Museum? Die Regel lautet also: Man riskiert seine Integrität, gräbt verantwortungsvoll, und dann holt eine Auslandsauktion den Gewinn? Klar, dass ich da nicht mitspiele.
Die Krone hat gemäß dem Treasure Act Vorkaufsrecht an solchen Funden. Dass die Museen ihn nicht beansprucht haben, bedeutet wahrscheinlich, dass sie es sich nicht leisten konnten – eine vernichtende Kritik an der Finanzierung des öffentlichen Kulturerbes.
Und die britische Öffentlichkeit bekommt eine weitere Geschichtsstunde – diesmal darüber, wie unser Erbe in private Hände verschwindet. Aber immerhin, die Familie kann sich jetzt einen schönen Zaun leisten.