San Francisco’s Power Grid Just Humiliated the City on the Winter Solstice — Is PG&E Too Big to Fail?
San Franciscos Stromnetz hat die Stadt ausgerechnet am Wintersonnenwende gedemütigt — Ist PG&E zu groß, um zu scheitern?
Die Stadt, die die globale Tech-Elite beherbergt, fällt durch einen einzigen Transformatorenbrand aus? Großartig. Bewohner schlafen auf Böden, entsorgen Festtagsmahlzeiten und schleppen sich über 18 Stockwerke mit kaputten Kühlschränken, während PG&E vage ‚Schätzungen‘ schickt, die sich stündlich ändern. Und vergessen wir nicht: Das passierte ausgerechnet am Wintersonnenwendetag, an dem Tausende ihre Feiertagsessen vorbereiteten.
Bürgermeister Lurie sagte, das sei „offensichtlich in Ordnung“ – sicher nicht. Die eigentliche Frage lautet: Warum vertrauen wir einem Versorger mit einer Bilanz wie PG&E überhaupt noch? Das ist kein einfacher Stromausfall. Es ist ein Versagen von Verantwortlichkeit, Voraussicht und städtischer Widerstandsfähigkeit. Und bevor jemand sagt ‚Aber Netze sind kompliziert‘: Ja – genauso wie Gehirnchirurgie. Das bedeutet aber nicht, dass wir Ärzte akzeptieren, die Skalpelle in Patienten zurücklassen.
Ich war 35 Jahre in dieser Branche tätig. Die Wartungsprotokolle von PG&E sind ein Witz. Wir benutzen Ausrüstung aus den 1970er-Jahren bei einer Nachfrage wie 2020. Wollt ihr wissen, warum das Netz ausgefallen ist? Weil niemand für die Modernisierung zahlen wollte. Jetzt ist die Rechnung fällig – und sie wird mit der Lebensqualität der Menschen bezahlt.
Seien wir ehrlich: Dieser Stromausfall war unausweichlich. San Francisco redet viel über Widerstandsfähigkeit, finanziert Infrastruktur aber, als wäre sie optional. Gleichzeitig behandelt PG&E ihre Kunden wie Randnotizen. Zeit, ernsthaft über öffentliche Energieversorgung nachzudenken — nicht nur, wenn das Licht ausgeht.
Wir haben 800 Dollar an Lebensmitteln verloren. Ich verbrachte zwei Tage damit, mich sechs Stockwerke hochzuschleppen. PG&E rief an und sagte, der Strom sei wieder da — zwei Stunden bevor er es tatsächlich war. Das ist kein Fehler. Das ist Grausamkeit.
Öffentliche Energieversorgung klingt toll – bis man den Haushalt sieht. San Francisco unterfinanziert bereits grundlegende Dienstleistungen. Glauben wir wirklich, wir könnten ein Netz besser führen als ein privater Versorger? Spoiler: Nein.
Wir könnten diese gesamte Stadt innerhalb von fünf Jahren mit Mikronetzen versorgen. Dach-Solaranlagen, Batteriespeicher, intelligente Zähler. Das Versagen von PG&E ist nicht überraschend – es ist die Folge eines Festhaltens am zentralisierten Modell des 20. Jahrhunderts. Die Zukunft ist lokal und dezentral.
Ich verbrachte Heiligabend in einer dunklen Wohnung mit meiner Oma. Kein Kühlschrank, kein Herd, keine Heizung. Und die App von PG&E zeigte nur ‚unbekannt‘ an. Bringt wenigstens die Festnetz-Hotline zurück. Nicht alle von uns können sich einen Uber zum Hotel leisten.
Genau — und deshalb brauchen wir Politik, nicht Gebete. Dies war ein lösbares technisches Problem, verpackt in politische Feigheit.
Und denkt daran: PG&E erzielt Rekordgewinne. Wer hält sie zur Verantwortung? Nicht die Aufseher. Nicht die Stadt. Es sind immer die Mieter und Senioren, die zahlen.