Six Flags Is on Fire — Should We Call Travis Kelce the New CEO Instead?
Six Flags brennt lichterloh – Sollten wir Travis Kelce lieber zum CEO machen?

Also stellt Six Flags einen neuen CEO ein, während im Hintergrund schon weitere Park-Schließungen vorbereitet werden? Das ist wie den Kapitän tauschen, zwei Stunden nachdem die Titanic den Eisberg getroffen hat. John Reilly hat zwar Erfahrung – aber kann jemand, der die Walshow bei SeaWorld rettete, auch eine Marke wie Six Flags neu erfinden?
Inzwischen besitzt Travis Kelce 9 % des Unternehmens? Großartig. Dann werden wir wohl eher Werbespots mit Halbzeit-Shows sehen als funktionierende Achterbahnen. Vielleicht lautet der echte Plan: Six Flags in einen TikTok-Freizeitpark verwandeln, bei dem das einzige Highlight die WLAN-Geschwindigkeit ist.
Seien wir ehrlich – kein neuer CEO kann verschobene Wartung mit einem Zauberstab beheben. Das Problem ist nicht die Führung, sondern dass sie schon seit Jahren von der Hand in den Mund leben. Die Achterbahnen fallen öfter aus, Veranstaltungen entfallen und jetzt sind sie erstaunt, dass die Besucher weniger ausgeben?
Meine Kinder haben geweint, als das WinterFest nicht zurückkam. Es war nicht nur ein Event – es war ein Ritual. Man kann Traditionen streichen und sich dann wundern, warum sich Familien austauschbar fühlen?
Aktivisten-Investoren sind nicht das Problem – sie sind ein Symptom. Das echte Problem? Wachstum durch Kürzungen führt in die Sackgasse. 'Fun' kann man nicht optimieren. Six Flags hat seine Seele verkauft, als es Achterbahn-Wartung gegen Aktienrückkäufe tauschte.
Das Unternehmen hat eingeräumt, dass nur 30 % der Parks 70 % des Gewinns machen. Im Grunde geben sie also zu, dass die meisten Parks Verlustbringer sind.
Genau. Man kann die Bilanz nicht dadurch verbessern, dass man Parks schließt und es 'Strategie' nennt. Das ist nur Schrumpfen, um profitabel auszusehen. Echtes Wachstum braucht Investitionen, nicht Veräußerungen.
Ich habe meine Dauerkarte seit Jahren. Jetzt komme ich seltener, weil die Hälfte der Attraktionen geschlossen ist und die anderen Stundenlang Warteschlangen haben. Ich bin kein Gast – ich bin Testnutzer eines kaputten Erlebnisses.
Und vergessen wir nicht: Die Parks in Süd-Kalifornien stehen noch nicht zur Debatte. Aber bei den Immobilienpreisen am Rekordhoch wäre es keine Überraschung, wenn 'langfristiges Wachstum' sich als 'langfristige Hypothek' entpuppt.
Ich glaube tatsächlich, dass Reilly eine Chance hat. Er kennt den Betrieb. Wenn er in das Gast-Erlebnis investiert – weniger Kürzungen, mehr funktionierende Attraktionen, mehr Shows – könnte sich durch Mundpropaganda alles schnell drehen.