Is Canada Choosing Comfort Over Growth? Macklem’s Warning Hits Hard
Wählt Kanada Bequemlichkeit statt Wachstum? Macklems Warnung trifft ins Schwarze

Bank of Canada-Gouverneur Tiff Macklem hat keine Umschweife gemacht: Wenn wir unsere lahme Produktivitätsmaschine nicht in Schwung bringen, steht Kanadiern ein dauerhafter Lohnrückgang bevor. Er hat es nicht direkt gesagt, aber zwischen den Zeilen schreit es nach Aktion: Hört auf, am Status quo festzuhalten, und kämpft um Marktanteile – als hinge unsere Zukunft davon ab, weil es tatsächlich so ist.
Inzwischen scheint Carneys Vision im ersten Gang stecken zu bleiben. Erinnerst du dich an sein Wahlversprechen, mit 'Geschwindigkeiten voranzuschreiten, wie sie Generationen nicht gesehen haben'? Jetzt redet er von 'Opfern und Zeit' – was verdächtig nach politischem Aufschieben klingt. Wir verlieren nicht nur wirtschaftlich gegenüber den USA; wir verlieren den Willen zu gewinnen.
Das eigentliche Problem ist das zweijahrzehntelange Stocken der Produktivität in Kanada. Wir machen Dinge ineffizient wie eh und je, während die Welt weiterentwickelt. Keine Geldpolitik der Welt kann das beheben. Es ist strukturell, nicht konjunkturell.
Genau. Wir stecken in Bürokratie und wettbewerbsfeindlichen Regulierungen fest. Hast du schon mal versucht, ein Unternehmen über Provinzgrenzen auszudehnen? Es fühlt sich an wie ein Grenzübertritt. Schluss mit den Silos!
Für euch Alten ist das leicht zu sagen. Wir ertrinken in den Wohnkosten. Selbst wenn die Produktivität um 20 % steigen würde, würde meine Miete um 25 % steigen. Diese Diskussion wirkt theoretisch, wenn du nur eine Krise von der Räumung entfernt bist.
Gerechter Einwand. Aber Macklem hat recht: Langfristiger Lohnwachstum hängt von der Produktivität ab. Ohne sie ist jede politische Lösung nur ein Pflaster. Wir brauchen strukturelle Reformen UND Soforthilfe für die Schwächsten.
Seien wir ehrlich – dem Establishment ist ein schwächeres Kanada egal. Niedrigere Löhne bedeuten höhere Unternehmensgewinne. Produktivität? Überlasst die Roboter und Auslagerung die Schwerstarbeit.
Das erinnert mich an Großbritannien in den 1970er Jahren – einst eine Großmacht, dann Selbstzufriedenheit, Deindustrialisierung und Niedergang. Kanada schwebt auf Rohstoffen, während Innovation ignoriert wird. Wacht auf.
Ich schreie das schon jahrelang heraus. Ich möchte mein Unternehmen wachsen lassen, aber zwischen grenzüberschreitenden Handelshemmnissen und dem Talentabwanderung nach den USA ist es, als würde ich bergauf im Schlamm rennen. Macklem versteht das.
Es ist nicht hoffnungslos. Kanada hat tiefes Talent, saubere Energie und Innovationskraft. Wir verschwenden es nur. Verbessert die Regeln, investiert in Wachstumsunternehmen – dann könnten wir Nordamerika anführen.