Kate Hudson and Neil Diamond on the Porch Together? This Is the Crossover We Didn’t Know We Needed
Kate Hudson und Neil Diamond gemeinsam auf der Veranda? Dieser Crossover war das Highlight, das wir nie erwartet haben
Kate Hudson postet ganz beiläufig Fotos von der Veranda mit dem 84-jährigen Musiklegend Neil Diamond – als wäre das nichts Besonderes. Sie hält Händchen mit einem Mann, dessen Songs drei Generationen begleitet haben, und unterhält sich mit ihm wie mit einem alten Freund. Das Internet hat mich nicht auf dieses herzerwärmende, generationenübergreifende Glücksgefühl vorbereitet.
Aber mal ehrlich – Neil Diamond, der einen Film über eine Tribute-Band zu seiner Musik gutheißt, mit Hugh Jackman und Kate Hudson? Das ist eine derart metatextuelle Billigung, dass aus der Biografie plötzlich ein kulturelles Ereignis wird. Und die Tatsache, dass Hudson dies ihre Traumrolle nennt – wegen der Lockenwickler? Ikonisches Selbstbewusstsein.
Es gibt etwas Psychologisch Tiefgründiges daran, wie ein Künstler eine dramatisierte Version seines Erbes akzeptiert, während er Parkinson bekämpft. Es ist nicht nur Zustimmung – es ist eine Hingabe an Erzählung, Erinnerung, Vergänglichkeit. Und Hudson, die dieses ‚Licht in der Dunkelheit‘ von Claire einfängt? Das ist kein Schauspiel. Das ist emotionale Archäologie.
1978 bin ich 320 Kilometer gefahren, nur um ihn live zu sehen. Jetzt berät er Hollywood-Stars für einen Film über Fans, die sich verkleidet haben und seine Songs gesungen haben. Das Leben macht Kreise, die ich niemals kommen sah.
Die Legendenbildung eines echten Künstlers, der an Parkinson leidet, wird also jetzt als Feel-Good-Dramedy mit Hugh Jackman vermarktet, der „Sweet Caroline“ schmettert? Super. Der Kreislauf der Hollywood-Ausbeutung ist vollendet.
Siehst du, aber: Kunst ahmt Fandom nach, das wiederum Kunst nachahmt. Das ist keine Ausbeutung – das ist Ritual.
Meine Mutter hat jeden Sonntag Neil Diamond in der Küche gesungen. Kate Hudson, die eine Frau wie sie spielt – mit diesem gleichen Funkeln –, hat mich beim Trailer echt zum Weinen gebracht. Das ist kein Film. Das ist eine Zeitmaschine.
Hugh Jackman singt live am Set? Hudson hat das gesamte Repertoire gelernt? Das ist kein Stunt-Casting. Das ist Respekt. So etwas wie gesangliche Ermüdung kann man nicht vortäuschen.
Filme über Tribute-Bands laufen immer Gefahr, nur einen Schritt vom Parodieren entfernt zu sein. Kann er peinlich wirken und trotzdem zum Weinen rühren? Der Beweis liegt im Karaoke.
Wenn eine 46-jährige Schauspielerin und eine 84-jährige Legende Händchen halten können und damit für fünf Minuten das Internet heilen, dann zählen Filme vielleicht immer noch etwas.