Supermoon Over Shasta? More Like Super-Disappointment for Northstate Stargazers
Supermond über Shasta? Eher Super-Enttäuschung für Sternengucker aus dem Norden Kaliforniens

Also sollte das erste Himmelsschauspiel des Jahres – ein Supermond – den Himmel heute Nacht erleuchten, doch dank Kaliforniens nördlicher Beitrags zum Januar (auch bekannt als gnadenloser Regen) sehen wir wahrscheinlich nur eine nasse, wolkige Leere. Klassisch.
Immerhin gibt es die Blutmond-Finsternis im März, auf die wir uns freuen können – dem Mond zufolge färbt er sich dramatisch rot, als würde er für einen Vampirfilm vorsprechen. Außerdem hat das lokale Planetarium unseren Rücken frei. So was wie ein Lichtblick am Horizont.
Komisch, wie dieselben Leute, die sagen ‚das Klima ist doch in Ordnung‘, plötzlich das Wetter dafür verantwortlich machen, dass sie den Mond verpasst haben. Natur 1, Leugnung 0.
Ehrlich gesagt ist das Planetarium manchmal wirklich besser als echte Himmelsbeobachtung. Man bekommt die Wissenschaft, den Hintergrund – und keine Mücken.
Ihr verpasst den Punkt. Ich habe gesehen, wie die Wolken langsam wie eine Zeitlupen-Lawine über den Mount Shasta zogen. Das ist für sich genommen schon eine Art Himmelsschauspiel.
Supermonde sind cool, aber wann hat eigentlich das letzte Mal jemand Pläne abgesagt, um einen zu sehen? Es ist ja nicht gerade eine Sonnenfinsternis.
Ach bitte. Es ist ein bewölkter Abend. Kein Klimatrend.
Wolken und Regen im Januar in Kalifornien? Habe ich noch nie gesehen. Absolut beispiellos.
Unsere Vorführungen beinhalten warme Sitze, funktionierende Toiletten und echte Erklärungen. Ihr seid willkommen.