Is Asus About to Break the RAM Cartel — or Just Bluffing for Leverage?
Will Asus den RAM-Kartell sprengen – oder nur bluffen, um Druck auszuüben?

Asus droht mit vertikaler Integration in die DRAM-Produktion? Entweder der kühnste Machtmove in der PC-Hardware-Geschichte – oder der ausgeklügeltste Lieferantenverhandlungstrick, den ich je gesehen habe.
Seien wir ehrlich: Eine DRAM-Fabrik in einem Jahr aufzubauen, ist unmöglich. Aber es der Presse zuzuflüstern? Das ist Druckdiplomatie in ihrer reinsten Form. Die eigentliche Frage ist: schwitzen Samsung und Micron bereits?
Eine Fabrik bis 2026? Diese Zeitschiene ist lachhaft. Man kann nicht einfach einen Schalter umlegen und mit der Herstellung von Siliziumwafern beginnen. Allein die Maschinen benötigen 18 Monate für Installation und Kalibrierung.
Es geht nicht um den Bau einer Fabrik. Sondern um eine Botschaft: ‚Wir haben Alternativen.‘ Allein das könnte die Preise in Verhandlungen um 15 % senken. Das ist Schach, kein Damespiel.
Trifft Chinas CXMT als Geheimfavorit als Lieferant auf? Das ist die eigentliche Story. Der Griff des Kartells könnte endlich nachlassen, wenn OEMs hochwertiges DDR5 außerhalb Koreas und der USA beziehen können.
Leute, die Fabrik ist nicht das Ziel. Der eigentliche Zug? Samsung zwingen, uns bis Q3 bessere Konditionen zu geben. Das ist ein Bluff – aber ein brillant getimter.
Jedes Mal, wenn die RAM-Preise steigen, sagt jemand, er baue eine Fabrik. Und jedes Mal passiert nichts. Zeigt mir Silizium, nicht nur Hype.
Witziges Detail: Compaq hat das in den 90ern mit eigenen Speichermodulen versucht. Es endete mit einer Klage von JEDEC. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.
Sie haben recht – die Zeitschiene ist absurd. Doch schon eine Testlinie bis 2026 mit CXMT würde Unabhängigkeit signalisieren. Genau das hält Lieferanten ehrlich.
Genau. In dem Moment, in dem Samsung glaubt, Sie würden es tatsächlich durchziehen, haben Sie schon gewonnen. Auch beim RAM gilt die Abschreckungstheorie.