He Traded Spreadsheets for Snow Leopards — Is This the Ultimate Career Reinvention?
Von Tabellenkalkulationen zu Schneeleoparden — Die radikalste Karriereumwandlung aller Zeiten?

Renato Granieri wechselte vom Zahlenjonglieren in Konferenzräumen zum Ausweichen vor Arbeiterameisen in Ruanda — und das kann sich niemand ausdenken. Nach 15 Jahren in der Unternehmenswirtschaft tauschte er den Anzug gegen eine Kamera und erfand sich neu als Wildtierfotograf in den extremsten Lebensräumen der Erde — von -25°C kalten arktischen Tundren bis zu dampfenden afrikanischen Dschungeln.
Seine Botschaft an angehende Fotografen? Vergesst eure Ausrüstung. Beherrscht eure Vision. Einmal fror er 90 Minuten im eisigen arktischen Wasser, nur für ein Foto — doch er sagt, sein wichtigstes Werkzeug sei nicht das Objektiv. Es ist der mentale Rahmen, den er aufbaut, bevor er überhaupt den Auslöser betätigt.
Oh wow, wieder ein wohlhabender weißer Mann verlässt seinen ‚existenzvernichtenden Job‘, um in der Wildnis seiner Leidenschaft zu folgen. Muss schön sein, mit Rücklagen und Sicherheitsnetz so viel zu riskieren. Währenddessen müssen wir anderen unsere Miete bezahlen.
Eigentlich hat Renatos Arbeit im Tacugua-Schimpansen-Reservat echte Wirkung. Seine Fotos enthüllen den Buschfleischhandel und die Zerstörung von Lebensräumen. Kunst kann Veränderung bewirken — besonders wenn sie Tiere menschlich erscheinen lässt, mit denen wir biologisch verwandt sind.
Als Fotograf bin ich besessen von seiner Philosophie des 'mentalen Rahmens'. Das ist die wahre Fähigkeit. Das kann man nicht mit einer 10.000-Dollar-Kamera kaufen.
Ja, aber der ‚Enthüllung des Buschfleischhandels‘ zahlen nicht die Arztrechnungen, wenn man von einem Schimpansen angegriffen wird. Idealismus ist toll — bis es dein eigenes Blut auf dem Objektiv ist.
90 Minuten im -25°C kalten Wasser? Das ist nicht Fotografie. Das ist selbstverursachte Unterkühlung. Respekt.
Ich würde lieber mein Wochenend-Grillfest fotografieren, als für ein Pinguinporträt zu erfrieren. Daran ist nichts Schlimmes, warm und satt zu bleiben.
Alter, die Kaiserpinguin-Kolonie ist jedes gefrorene Zeh wert. Dieses Foto wäre legendär.