Is the Navy Admitting Defeat? Why Canceling the Constellation Frigate Might Be the Smartest Move in Decades
Gibt die Marine auf? Warum die Absage des Constellation-Fregattenprogramms der klügste Schachzug seit Jahren sein könnte

Die Marine hat das Constellation-Fregattenprogramm also gerade nach fünf Jahren Verspätung, explodierenden Kosten und endlosen Neukonstruktionen eingestampft, durch die ein erprobtes italienisch-französisches Design zu einem Frankenstein-Monster mutierte. Zwei Schiffe in Wisconsin bleiben im Bau – offensichtlich, um die Arbeiter zu beschäftigen – die anderen sind gestrichen. Der ursprüngliche FREMM-Entwurf war zu 88 % fertig, doch die Marine bestand darauf, alles anzupassen. Jetzt ist er nur noch zu 70 % fertig und drei Jahre im Rückstand. Großartig.
Irre ist, dass der GAO-Bericht zugibt, die Änderungen der Marine hätten das Schiff schwerer gemacht, als geplant. Nun erwägt man, es langsamer zu machen. Stellt euch vor, ihr konstruiert ein Kriegsschiff und am Ende habt ihr eine schnellere Piroge. Das Positive? Die Marine erkennt endlich an, dass Bürokratie der Feind ist – und will nun Geschwindigkeit Priorität vor Perfektion geben. Schade nur, dass ein 6-Milliarden-Dollar-Chaos nötig war, um das zu begreifen.
Endlich hat jemand im Pentagon ‚genug‘ gesagt bei der Vergoldung von Waffensystemen. Die Marine wollte ein Schweizer Taschenmesser mit Lasern statt ein erprobtes Design nutzen. Jetzt haben sie Milliarden für zwei Schiffe und viel gebrochenes Vertrauen verbrannt. Genau so sieht es aus, wenn Beschaffung auf Hochmut trifft.
Ich verstehe die Kritik, aber vergesst bitte nicht die 3.750 Menschen in Wisconsin und Michigan, die von dieser Werft leben. Das sind keine Anzugträger aus dem Pentagon – es sind Elektriker, Schweißer, Rohrinstallateure mit Familien. Dass zwei Schiffe weitergebaut werden, ist eine Lebensader. Kritisiert das Programm, nicht die Arbeiter.
Der eigentliche Gewinn ist, dass die Marine gezwungen wird, einen modularen, werftunabhängigen Entwurfsprozess zu akzeptieren. Wenn ihr die Schiffsbauindustrie zu stark an eine Werft und ein Design bindet, schafft ihr Verletzlichkeit. Jetzt wird sie hin zu offener Architektur und Interoperabilität gedrängt – was sie schon 2020 hätte tun sollen.
Erinnert mich an das LCS-Programm – voller Versprechen, erstickt an Anpassungen. Die Marine hat ein Muster: ein gutes Design wählen, dann mit doppelter Kosten und halbem Nutzen ‚amerikanisch‘ machen. Das ist keine Innovation – es ist institutioneller Egoismus.
Ehrlich? Das ist Agilität in nationaler Dimension. Verluste begrenzen, schnell lernen, anpassen. Die Marine hat gerade eine 6-Milliarden-Dollar-Scrum-Retrospektive gemacht.
Ich schätze die Haltung, Kalter-Krieg-Kurator, aber das Studium meines Kindes wird nicht mit institutionellen Lehren bezahlt. Davon sind echte Menschen betroffen. Lasst den Spott bei den Auftragnehmern.
Der Kurswechsel mag klug sein, doch der Zeitpunkt ist gefährlich. China baut 20 Schiffe pro Jahr. Ein Fregattenprogramm abzusagen, während wir bereits im Rückstand sind? Das ist keine Reform – es ist Kapitulation, verpackt als Strategie.