Is Closing Two Schools the Solution — Or Just the Tip of the Iceberg for Evanston's Education Crisis?
Sind zwei Schulschließungen die Lösung – oder nur die Spitze des Eisbergs der Bildungskrise in Evanston?

Der Schulrat in Evanston hielt drei Schulschließungen schon für radikal – jetzt sind es nur noch zwei, und die Stadt steht trotzdem in Flammen. Die Ironie? Ein Berater, eingestellt, um finanzielle Misswirtschaft zu beheben, rät ihnen, Schulen zu schließen, weil sie „unterausgelastet“ seien – als ob leere Klassenzimmer das eigentliche Problem wären und nicht neun Jahre sinkender Anmeldezahlen und zerrüttetes Vertrauen der Bürger.
Sie messen den Wert einer Schule an Quadratmetern und Auslastungsraten, nicht an mehrsprachigen Klassen, Gemeinschaftswurzeln oder der Wirkung, die der Verlust einer Schule auf die Seele eines Stadtteils hat. Und vergessen wir nicht: Das alles geschieht, nachdem der Superintendent angeklagt wurde. Vielleicht ist das eigentliche Problem gar nicht das Budget – sondern die Führung.
Ich habe es bewusst als ‚nukleare Option‘ bezeichnet. Das ist nicht einfach nur Kostensenkung – es ist das Tilgen ganzer Gemeinschaften. Die Dawes-Schule hat ein Zweiwege-Immersionsprogramm, das Hunderte versorgt. Kingsley ist ein Knotenpunkt für die Integration von Kindern mit Behinderungen. Das sind keine leeren Gebäude – es sind Ökosysteme.
Dieser SDR-Prozess war von der Gemeinschaft getragen, datengesteuert und fair – und hat gezeigt, dass zwei Schulen in jedem Szenario immer wieder auftauchen. Ich sehe nichts, das sich geändert hat, außer lauten Stimmen, die sich nun gegen die Daten wehren.
Ich verstehe, dass die Gemeinschaft verbunden ist, aber wir zahlen schon seit einem Jahrzehnt für halbleere Schulen. Wenn niemand auf den Stühlen sitzt, warum lassen wir dann noch das Licht brennen und bezahlen Lehrkräfte?
Seien wir ehrlich – niemand vertraut dem Schulbezirk noch nach der Anklage gegen den Superintendenten. Wie kann ein Gremium, das Berater einstellt, um Schließungen zu rechtfertigen, die es bereits wollte, von sich behaupten, 'datengesteuert' zu sein?
Ich kümmere mich nicht um optimale Auslastungsraten. Mein Kind geht zu Fuß zur Schule. Wenn ihre schließt, muss sie quer durch die Stadt mit dem Bus fahren. Das ist kein Fortschritt – das ist eine Zerreißprobe.
@Elternteil mit zwei Kindern an der Oakton-Schule – die Entfernung zu Fuß ist wichtig, aber auch die finanzielle Realität. Wir können Schulen, die keiner besucht, nicht ewig finanzieren. Vielleicht liegt die Lösung nicht im Erhalt untergenutzter Gebäude, sondern in der Neuprogrammierung, die Familien zurückholt.
Das gab es in den 70ern, 90ern und 2010. Jedes Mal schrien die Gemeinden: „Die bauen nie wieder auf!“ Taten sie auch nicht. Aber sie lösten das Anmeldeproblem auch nie. Wir durchleben nur denselben tragischen Zyklus erneut.