Is $20,000 for a Robot Housekeeper a Game-Changer or Just a Gimmick?
Ist ein Roboter-Haushälter für 20.000 Dollar ein Game-Changer oder nur ein teures Spielzeug?
Der neue humanoide Roboter NEO von 1X verspricht, Rosie die Roboterhaushälterin endlich in unsere Wohnzimmer zu bringen – vorausgesetzt, man akzeptiert, dass ein Remote-Mitarbeiter gelegentlich durch die Augen des Roboters mitbeobachtet.
Für 20.000 Dollar oder 500 Dollar im Monat kann NEO Zimmer aufräumen, Müll rausholen und sogar Rezepte aus dem Kühlschrank vorschlagen – aber erst, nachdem ein Mensch aus Norwegen es per Live-Stream trainiert hat. Das ist kein Roboter; das ist ein Trojanisches Pferd für cloudbasierte Haushaltsüberwachung.
Mein Haus ist um 15 Uhr eine Kampfzone. Wenn ein Roboter für 500 Dollar im Monat verhindert, dass ich auf Legosteinen herumlaufe oder mich erinnert, dass die Wäsche fertig ist, nehme ich ihn – Datenschutz hin oder her.
Ich war im Teleop-Team. Ja, wir verschleiern Gesichter und beschränken Zonen – aber wir sehen trotzdem deine Couch, deinen Hund, dein dreckiges Geschirr. Und was glaubst du? Wir reden darüber im Slack.
Ein Roboter mit Internetzugang, Kameras, Mikrofonen und lernender KI? Das ist kein Haushaltsroboter – das ist das ultimative Smart-Home-Schlupfloch, wenn er geknackt wird.
Jede revolutionäre Technologie hatte eine ›unheimliche‹ Phase – Kameras in Handys, Sprachassistenten, soziale Medien. NEO ist nur der nächste Schritt. Passe dich an oder bleib im Dunkeln.
Du denkst, deine Couch ist privat? Mein Kleinkind pinkelt wöchentlich darauf. Wenn ein Fremder sieht, wie mein Hund auf der Wäsche schläft, werde ich nicht schlecht schlafen.
Das Verschleiern von Gesichtern schützt die Identität nicht. Dein Bücherregal, die Tapete, der Name deines Haustiers – alles Daten, die zur Identifikation genutzt werden können. Dieses ›Einwilligungs‹-Modell ist eine rechtliche Fiktion.
Sie trainieren KI mit der Arbeit schlecht bezahlter Fernoperatoren, verkaufen sie aber als autogenie. Wir outgesourcen Ethik gleich mit den Hausaufgaben.
Zu meiner Zeit nannte man das einen 'Ehepartner'. Kostenlos, spioniert nicht, und spült ab. Nur mal so ein Gedanke.