NASA Hands Out $340M Launch Contract — Is This a Giant Leap for Private Industry or Just Business as Usual?
NASA vergibt 340-Millionen-Dollar-Startvertrag – Riesenschritt für die Privatwirtschaft oder doch nur Business as Usual?

NASA hat gerade ARES Technical Services einen fast 340 Millionen schweren Direktauftrag für Startplatzoperationen in Wallops vergeben. Seien wir ehrlich – 'ausgewählt' ist Unternehmensjargon für 'wir haben letztes Quartal schon zusammen gegessen'.
Die Arbeiten umfassen Radar, Telemetrie, Positionsverfolgung und Kommunikationssysteme – also im Grunde alles, was verhindert, dass Raketen zu fliegenden Rasenlatten werden. Aber hier kommt der Haken: Es handelt sich um ein 'Kosten-plus'-Modell. Das heißt, die Gewinne steigen, je mehr sie ausgeben. Wer ist hier eigentlich am Ruder?
Kosten-plus-Verträge sind der Alptraum der Steuerzahler. Sie belohnen Ineffizienz. Glauben Sie wirklich, ARES wird Innovationen vorantreiben, wenn jeder gescheiterte Test und jede verspätete Komponente zur Gewinnsteigerung führt?
Eigentlich ist das Kosten-plus-Modell nicht per se schlecht. Bei hohen Risiken und geringen Stückzahlen, wie bei Startplätzen, würden Festpreisverträge alle bis auf die größten Anbieter abschrecken. So wird Leistungsfähigkeit und Kontinuität sichergestellt.
Guter Einwand – aber wo liegt der Anreiz zur Optimierung, wenn das Budget einfach weiter steigt? SpaceX ist nicht geglückt, indem es Stunden abgerechnet hat.
In den 60er Jahren vertrauten wir Boeing und North American Aviation unter denselben Bedingungen. Wir flogen zum Mond. Manchmal ist Stabilität wichtiger als disruptive Innovation.
Mondlandungen waren cool, Opa, aber das Modell aus den 60er Jahren hätte beinahe NASA bankrott gemacht. Die heutige Technologie entwickelt sich schneller. Finanzieren wir nicht die Bürokratie des letzten Jahrhunderts.
Während ihr über Geschäftsmodelle streitet, achte ich darauf, dass eure Satelliten nicht auf Schulen fallen. Zeigt mal etwas Respekt.
Wenn ARES sicherheitsrelevante Systeme im Rahmen dieses Vertrags bereitstellt, brauchen wir volle Transparenz. Wie viel wird untervergeben? Wo ist die Nachweispflicht?