Is Anything Actually Open on Christmas? Walmart’s Closed, but 7-Eleven’s Still Running—What Does This Say About America?
Ist überhaupt noch etwas an Weihnachten geöffnet? Walmart hat zu, aber 7-Eleven läuft – was sagt das über Amerika aus?

Lass mich das mal zusammenfassen: Walmart, Target, Costco, Kroger – alle haben an diesem 'großen Tag' zu. Doch fahre nur fünf Minuten weiter, und da leuchtet ein rotes 7-Eleven-Schild die ganze Nacht lang wie ein kapitalistisches Heiligtum. Sheetz hat rund um die Uhr geöffnet, und bei CVS hast du Glück, wenn es halb geöffnet ist. Verlagern wir unsere Weihnachtsnotfälle jetzt wirklich an Tankstellen?
Es geht nicht nur um letzte Minute Eierpunsch oder ein vergessenes Truthahn-Termometer. Es geht darum, welchen Institutionen wir immer noch vertrauen – oder zumindest erwarten, dass sie uns am heiligsten aller (Einzelhandels-)Feiertage nicht im Stich lassen. Heraus kommt: Nicht Costco, sondern der Laden an der Ecke hält unser Feiertagsschicksal in seinen von Slushies verklebten Händen.
Seien wir ehrlich – dass Walmart schließt, hat weniger mit Familienwerten zu tun als mit Lohnersparnis. Sie wissen, dass der Kundendurchsatz nach 18 Uhr am 24. gegen null geht. Mitarbeiter Dreifachlohn zahlen, um abgelaufene Gutscheine zu scannen? Nein danke. Lieber schließen und auf Social Media heilig wirken.
Unterdessen mache ich einen 12-Stunden-Tag bei CVS, weil die 'Gemeinschaft es braucht'. Ja, die 'Gemeinschaft' braucht mehr DayQuil und Panik-Kauf von Ibuprofen. Wir retten keine Leben – wir verdienen daran, dass Verwandte sich hässliche Pullover schenken.
Wissen Sie, wer Amerika an Weihnachten wirklich am Laufen hält? Nicht Amazon-Drohnen – wir. Der Typ, der um 3 Uhr morgens einen Burrito aufwärmt, die Verkäuferin, die Ihnen eine 7-Dollar-Kerze verkauft, weil der Strom ausgefallen ist. Wir sind keine Helden. Aber wir posten auch keine tugendhaften Tweets über 'Familienzeit'.
Um fair zu sein: Der Eindruck, an Heiligabend geöffnet zu sein, ist katastrophal. Geschlossen auszusehen, schafft Wohlwollen. Es ist symbolisches Kapital. Selbst wenn man 364 Tage im Jahr Mitarbeiter ausbeutet, kauft ein Tag des Schweigens ein ganzes Jahr PR-Guthaben.
Ihr redet vom 'Feiertagsschicksal', als wäre es poetisch. Versucht mal, dass euer Kind am 25. um 22 Uhr erbricht und ihr merkt, dass der Laden zu hat. Das ist keine Ironie. Das ist einfach Dienstag.
Genau. Dieser. Schmerz. Letztes Weihnachten kam jemand um 23 Uhr und wollte Laktationskekse. Ich sagte: 'Frau, ich habe Ibuprofen und Reue. Das ist alles.'
Witziger Fakt: Wir sehen an Weihnachten mehr Familien als an jedem anderen Tag. Nicht, weil sie einkaufen. Sondern weil immer jemand sagt: 'Lasst uns einfach Kaffee holen und das Ganze irgendwie klären.' Endet meist mit drei Pfefferminz-Cappuccinos und einem weinenden Kleinkind.
Und nun haben wir empirische Daten. Der Feiertag wird nicht von Elfen oder CEOs gerettet. Er wird von übermüdeten Schichtarbeitern zusammengehalten, die sagen: 'Tut mir leid, das haben wir nicht mehr,' während jemand in einen Lakritzstangen weint.