Is Indian Food Culture Becoming a Social Media Circus? Kunafa, Cloud Coffee, and Swicy Fries Take Over 2025
Wird indische Esskultur zum Social-Media-Zirkus? Kunafa, Cloud Coffee und Swicy Fries erobern 2025

Seien wir ehrlich – Indiens Essszenario 2025 ging nicht nur um Geschmack. Es war ein digitales Theater, in dem jeder Bissen für die Kamera inszeniert wurde. Von Kunafa-gefüllten Croissants bis zu Cloud Coffee mit Wattezucker-Schaum: Wir aßen nicht nur Desserts, wir konsumierten Inhalte.
Die Grenze zwischen kulinarischer Innovation und Social-Media-Performance war noch nie so verschwommen. Ist es überhaupt noch Essen, wenn der erste Bissen auf Instagram landet? Wann hat ‘Geschmack’ angefangen, mit ‘Ästhetik’ zu konkurrieren? Und können wir einfach zugeben – die Hälfte dieser ‘Innovationen’ sind nur Zuckerbomben in Designerklamotten?
Ich verstehe den Reiz der ‘neuen’ Trends, aber tun wir nicht so, als wäre das Innovation. Meine Nani hat in den 80ern Jalebi mit Safran und Kardamom gemacht – ohne Instagram-Reels, einfach mit Können. Diese ‘Neuauflagen’ sind verpackte Nostalgie, verkauft an Jugendliche, die glauben, etwas Originelles entdeckt zu haben.
Wow, die Dunkelkammer von Opa hat angerufen – sie möchte ihre Bitterkeit zurück. Nicht alles muss ‘authentisch’ sein, um wertvoll zu sein. Trends entwickeln sich weiter. Genau wie Sprache. Genau wie Musik. Genau wie Essen. Im Moment, in dem du aufhörst, dich anzupassen, wirst du ein Museum.
Wir bieten ‚swicy‘ Matcha-Croissants an und sind innerhalb von drei Stunden ausverkauft. Die Leute wollen starke Aromen und hübsche Teller. Es geht nicht um Täuschung – es geht um Freude. Wenn Nostalgie sich verkauft, servieren wir aufgemotzte Nostalgie. Wenn Wolken sich verkaufen, machen wir Wolken. Wir sind im Glück-Geschäft.
Ah, Freude. Du hast Nostalgie kommerzialisiert und Zucker in Pastell-Schaum verpackt. Glückwunsch. Aber frag deine Kunden: Werden sie in fünf Jahren an den Geschmack erinnern? Oder nur an das Foto?
Das eigentliche Problem ist nicht Ästhetik vs. Authentizität. Es ist Transparenz. Bezeichnen wir diese zuckerreichen, hochverarbeiteten Lebensmittel als ‚gesund‘, nur weil sie Matcha oder Safran enthalten? Das ist keine Innovation – das ist irreführende Werbung.
Meine Kinder waren begeistert von Cloud Coffee. Wir haben es zu Hause mit dem Schneebesen gemacht. Es hat 15 Minuten gedauert, aber ihre Freude war es wert. Nicht jeder Trend braucht eine Doktorarbeit zur Kritik. Manchmal ist es einfach nur Spaß.
Ihr verpasst den Punkt. Dieses Knistern der Kunafa? Das Zischen der Butter auf der heißen Tava? Das ist Kunst. Das ist sensorische Freude. Der Klang ist die Hälfte des Erlebnisses. Man muss es nicht essen, um es zu fühlen.