Wait, ‘Hancock’ Made More Than ‘Iron Man’? The 2000s’ Forgotten Box Office Giants Are Wild
Was, ‘Hancock’ hat mehr verdient als ‘Iron Man’? Die vergessenen Kassenschlager der 2000er sind unglaublich

Können wir mal über die 2000er reden, die still und leise Milliarden-Franchises schufen, während zufällige Feelgood-Filme wie 'Hancock' und 'The Pursuit of Happyness' über 600 Mio. verdienten und heute kaum noch erwähnt werden? Es geht nicht nur darum, dass sie viel Geld machten – sondern dass sie trotz dieser verrückten Zahlen aus dem kulturellen Gedächtnis verschwunden sind.
Und vergessen wir nicht Fahrenheit 9/11 – ein Dokumentarfilm, der die meisten Blockbuster seines Jahres an Gewinn übertraf. Heutzutage ist es kaum vorstellbar, dass ein politischer Dokumentarfilm 222 Mio. verdient. Die 2000er waren nicht nur Superhelden, sondern ein seltsames goldenes Zeitalter, in dem selbst ein Disaster-Film über ein Fischerboot (Der perfekte Sturm) X-Men an der Kinokasse schlagen konnte.
Die Leute tun so, als hätten Milliarden-Dollar-Filme mit Avengers: Endgame begonnen, aber Avatar hat das 2009 schon geschafft. Und seien wir ehrlich – die 2000er hatten viel mehr 300-Mio.-Hits, als wir uns erinnern. Die Marke war einfach niedriger, aber auch die Werbeüberflutung war es.
Dass Juno 230 Mio. verdient hat, ist einer der beeindruckendsten Momente des Jahrzehnts. Eine Komödie mit Altersfreigabe R, ohne Action, ohne richtige Stars – einfach nur eigenwillige Dialoge und eine gute Geschichte. Heute würde dieser Film nicht einmal genehmigt, geschweige denn solche Einnahmen erzielen.
Sweet Home Alabama war der Blauplan für Rom-Coms. Heute wäre es eine 6-teilige Netflix-Serie, in der sie abwechselnd einen Stadtmenschen und einen Bauern trifft. Nostalgie kann nicht gegen faule Reboots ankommen.
Fahrenheit 9/11 hat funktioniert, weil Moore Empörung als Waffe nutzte. Es war weniger ein Film, mehr ein Aufruf zur Mobilisierung. Aber würde er heute überhaupt Kinos finden oder nur eine Woche auf Twitter trenden?
Verurteilt Anger Management nicht. Es ist Mist, klar, aber Sandler und Jack Nicholson in ihrer Blüte? Das ist Kino-Drogenstoff. Die Studios wussten, dass mittelmäßige Komödien immer noch Geld drucken konnten, wenn man zwei große Namen hatte.
The Blind Side hat sich wie Milch schlecht angefühlt, aber viel Geld verdient, weil es den Leuten die Geschichte gab, die sie wollten, nicht die, die sie brauchten. Emotionale Manipulation in Perfektion. Außerdem: Warum ist das noch kein Mem?
Weil niemand unter 30 weiß, was das ist. Das ist das Problem.
Die meisten dieser Filme sind schlecht gealtert, weil sie immer oberflächlich waren. Wir erinnern uns gern an die Ära, aber das ist die Erinnerung, die uns einen Streich spielt. Die 2000er waren die Hochphase mittelmäßiger Filme in Verkleidung.