Is Vogue World Finally Turning Into the Oscars of Fashion—or Just a Celebrity-Laden Spectacle?
Wird Vogue World endlich zum Oscar der Mode – oder nur eine Promi-Inszenierung?
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Seien wir ehrlich – Vogue World begann als schelmischer Liebesbrief an Modemetropolen, aber jetzt engagieren sie Doja Cat, Gracie Abrams und ein ganzes Hollywood-Studio-Setup? Das ist längst keine Modenschau mehr. Es ist eine promigetränkte, musikgetriebene Inszenierung, die sich weniger anfühlt wie die Couture-Woche und mehr wie ein globaler Markenstart.
Und lassen Sie uns über die Sponsoren reden: Chase Sapphire, eBay, Starbucks. Wann ist Vogue zu einer wandelnden Werbefläche für Kreditkarten und Online-Marktplätze geworden? Die Entertainment Community Fund ist eine edle Sache, aber ehrlich – das wirkt weniger wie Philanthropie und mehr wie CSR-Inszenierung.
Ich respektiere die Spendenaktion für die Entertainment Community Fund, aber ein ‚100 % der Einnahmen‘-Banner an eine in West Hollywood designte Kollektion zu kleben? Das ist kein Aktivismus. Das ist nur Schuld-waschen.
Ehrlich gesagt, das ist Synergie in Perfektion. Mode, Musik, Film, Philanthropie – alles verpackt in ein makellos markenbezogenes Paket. Das ist kein Schuld-waschen. Es ist Wirkungserzählung im großen Stil.
Zu meiner Zeit ging es bei Modenschauen um Kleidung. Heute brauchen wir Choreografen, Regisseure und ‚Bewegungsleiter‘? Wann brauchte ein Kleid plötzlich eine erzählerische Spannungskurve?
Eine erzählerische Spannungskurve für ein Kleid? Ja! Genau darum geht es. Mode ist Performance. Wenn Anna Wintour eine Geschichte durch Kostüm, Inszenierung und Sound erzählen will, ist das keine Übertreibung – das ist Kunst.
Meh. Ich schau den Livestream für Doja, nicht für die ‚erzählerische Spannung eines Tüllkleides‘. Aber Respekt an Mark A. Ritchie – er sollte das wenigstens wert sein, was mein Datentarif kostet.
Ich liebe die Interpretationen von McQueen und Valentino zu klassischen Filmblicken. Aber ‚100 % von Vogues Einnahmen‘? Das ist nur ihr Anteil. Die Marke trägt den finanziellen Verlust. Verwechseln wir Optik nicht mit Wirtschaftlichkeit.
Pat McGrath für das Make-up, Jimmy Paul für die Haare, Lippmann für die Nägel? Das ist kein Team – das ist eine heilige Dreifaltigkeit. Ich würde das allein des Beauty-Coachings wegen schauen.
Prima. Wieder ein Event, bei dem die Superreichen zusammentreffen, um ihre Tugend zu zeigen, während der Planet abbrennt. Aber hey, immerhin tritt Doja Cat auf. Silberstreifen am Horizont, schätze ich?