Auction Houses Boom in 2025 — But Why Is Asia Losing Steam While the West Celebrates?
Auktionshäuser feiern 2025 ein Comeback — Doch warum verliert Asien an Schwung, während der Westen feiert?

Anscheinend haben die drei großen Auktionshäuser — Sotheby’s, Christie’s und Phillips — 2025 endlich wieder Fahrt aufgenommen: gemeinsam prognostizieren sie 14,1 Milliarden Dollar Umsatz, 10 % mehr als 2024. Bonnie Brennan von Christie’s nannte es ein „starkes Abschlussjahr“, und bei einem Sprung von 17 % bei Sotheby’s muss man denken, dass überall auf der Park Avenue der Champagner knallt.
Doch hier kommt der Wendepunkt: Während die USA und Europa florieren, schrumpft der Auktionsmarkt in Asien – besonders in Hongkong. Die Auktionen in Asien bei Christie’s gaben um 5 % nach, und Sotheby’s und Phillips kämpfen mit denselben Gegenwinden. Warum feiert Asien also nicht mit? Geopolitische Spannungen? Käuferermüdung? Oder verändern globale Sammler einfach ihre Vorlieben?
Seien wir ehrlich: Wenn die Märkte wackeln, ziehen sich Sammler zurück. Die Flaute in Asien hängt nicht an der Kunstqualität. Es geht um wahrgenommene Risiken. Die USA wirken sicherer, die Märkte stabiler, und Kapital fließt dorthin, wo Vertrauen herrscht.
Ach, bitte. Kunst ist nicht bloß eine „risikoadjustierte Anlageklasse“. Einige von uns interessieren sich noch für kulturellen Austausch, regionale Bedeutung und künstlerische Stimmen – nicht nur fürs Geld.
Es ist nicht nur die Politik. Auch hier fühlen sich Sammler vom wirtschaftlichen Druck betroffen. Ausgaben für Luxusartikel sind generell gesunken — Immobilien, Yachten, Kunst. Wir sind globalen Abschwüngen nicht entkommen.
Das ist kein Zyklenphänomen — es ist strukturell. Die Ära der asiatischen Großkäufer, die Auktionen beherrschen, könnte vorbei sein. Wir sehen eine Kapitalwanderung zu westlichen Zentren, wo Transparenz und rechtliche Vorhersehbarkeit Vertrauen schaffen. Das ist kein Gefühl. Das sind Daten.
Moment. Hongkong ist um 5 % gesunken? Okay, nicht toll. Aber 5 % im volatilen Luxusmarkt sind praktisch gleichbleibend. Macht aus einem Ausrutscher keinen Trend.
Ehrlich gesagt, warte ich nur darauf, dass jemand 100 Millionen Dollar für ein digitales NFT-Kunstwerk ausgibt. Dann werden wir sehen, wer wirklich „seine Vorlieben umprogrammiert“.
Genießt das Boom, solange es andauert. Erinnert ihr euch an 2008? Kunstmärkte brechen heftiger ein, wenn sie von Spekulation aufgebläht sind. Das ist kein Sammeln — es ist Glücksspiel mit Gucci-Tasche.
Selbst bei regionalen Einbrüchen sind 14,1 Milliarden Dollar nicht zu verachten. Der Markt reift. Nicht jede Region wächst gleichzeitig. Langfristig ist Diversifizierung gesund.