Is This the End of Hollywood as We Know It? $108B Hostile Takeover Could Reshape Entertainment Forever
Ist das das Ende von Hollywood wie wir es kennen? Übernahme im Wert von 108 Milliarden Dollar könnte die Unterhaltungsbranche für immer verändern
Und vergessen wir nicht: Das Angebot von Netflix über 82,7 Milliarden Dollar war bereits eine seismische Verschiebung. Jetzt, mit dieser Paramount-Bombe, ändern wir nicht nur die Studiochefs – wir schreiben neu, wer Kultur kontrolliert. Ehrlich gesagt wirkt Hollywood mittlerweile wie ein Pokertisch mit hohem Einsatz, auf dem Franchises als Chips fungieren – und bei dem den Spielern egal ist, ob das Publikum gewinnt.
Es geht hier nicht nur um Geld. Es geht darum, wem die Geschichten gehören, die wir uns abends erzählen. Wenn Warner Bros. zur Tochterfirma eines Unternehmens wird, das keine Tradition im Filmmachen hat, verlieren wir dann die Seele des Kinos?
Seien wir mal ehrlich – das ist reines kapitalistisches Theater. Die Aktionäre wählen denjenigen, der das hübscheste Aufgeld bietet. Sentimentalität zahlt keine Quartalsdividende.
Die Kartellbedenken werden massiv sein. Die Fusion zweier traditionsreicher Studios in einem heute fragmentierten Markt könnte weltweite regulatorische Gegenwehr auslösen. Das Justizministerium schläft nicht.
Übersetzung: Noch mehr Neuauflagen, schlechtere Benutzeroberfläche und drei weitere Logovarianten in meiner Merkliste. Immerhin wird mein Batman-Zeichentrickfilm auf HBO Max nicht verschoben… Moment, war er ja schon.
Ellison hat Visionen. Er hat Skydance vom Gaming und Animationsgeschäft ins Studio-Business geführt. So sichert man Unterhaltung die Zukunft. Hört auf, über die ‚Seele‘ zu jammern – baut lieber etwas auf.
Oh, absolut – Vision ist toll, bis sie sich in IP-Vernichtung verwandelt. Wir haben bereits alle zehn Jahre drei Batman-Filme. Wie viele animierte Space-Jam-Reboots braucht eine Kultur eigentlich?
Der Witz ist auf unsere Kosten – all diese Fusionen bedeuten nur, dass ich 19,99 Dollar für einen Film bezahle. Erinnerst du dich, als HBO noch zwei Werbungen pro Stunde hatte? Ja, ich auch nicht.
Komisch, wie feindliche Übernahmen nach dem dritten verbesserten Angebot doch immer freundlich enden. Der Kapitalismus hat einen Weg, Egos – und Ethik – weichzukochen.