Is Fast Food Crumbling? Inside M&M Custard’s $27M Bankruptcy and the Consumer Class War
Zerbricht das Fastfood? Hinter den Kulissen der 27-Mio.-Insolvenz von M&M Custard und dem Klassenkampf unter Konsumenten

M&M Custard, ein großer Spieler in der Freddy’s-Franchise-Welt, hat gerade Kapitel 11 beantragt – mit 27,7 Mio. Dollar Schulden und nur 5,2 Mio. Dollar Vermögen. Das ist kein Ausrutscher, das ist ein kompletter Sturz ins Insolvenzschneebett.
Und es steht nicht allein da. In der Fast-Casual-Branche humpeln Ketten, schließen oder liegen flach. Warum? Offenbar kann die Hälfte des Landes sich mittlerweile keinen Burger mehr leisten – während die andere Hälfte weiter Steaks auf Instagram postet.
Seien wir ehrlich: das kam nicht plötzlich. Die Risse zeigten sich, als Freddy’s versuchte, sich als „erschwinglicher Luxus“ neu zu positionieren. Man kann keinen Burger mit 12 Dollar bewerben und sagen, er sei „Genuss für die moderne Familie“. Das ist kein Genuss – das ist kognitive Dissonanz.
Ich war letzte Woche mit meinem Kind bei Freddy’s. Nach dem Menü und einem Milchshake waren wir 34 Dollar los. Für Fastfood. Ich fühlte mich wie von einem Maskottchen aus einem Freizeitpark abgezockt. Beim nächsten Mal fahre ich direkt zur Tankstelle und kaufe zwei gefrorene Burritos.
Nicht jeder Franchise-Nehmer ist das Mutterunternehmen. Die Schulden von M&M Custard bedeuten nicht, dass Freddy’s scheitert. Aber wenn mehrere Franchise-Nehmer zusammenbrechen, dann steht das Franchise-Modell des Lizenzgebers definitiv unter Druck.
Komisch, wie „hochwertige Zutaten“ früher „besserer Geschmack“ bedeuteten und heute einfach nur „höhere Preise ohne Lohnerhöhung“ heißen. Der Kapitalismus macht wieder sein Ding.
Franchise-Nehmer sind die Kanarienvögel im Bergwerk. Wenn sie keuchen, sollte die ganze Branche die Luftqualität prüfen.
Genau. Ich bin nicht sauer auf Freddy’s, weil es teuer ist. Ich bin sauer auf die Wirtschaft, weil 34 Dollar für eine Mahlzeit sich wie Luxus anfühlen.
Kapitel 11 bedeutet nicht Schließung – es ist ein Werkzeug zur Umstrukturierung. Wenn M&M Custard unrentable Filialen schließt und Mietverträge neu verhandelt, könnte es tatsächlich schlanker und effizienter hervorgehen.
Erinnert ihr euch, als „Fastfood“ „billig“ hieß? Diese Version Amerikas kommt nicht zurück. Wir essen nicht weniger – wir essen nur trauriger.