Steam’s First Black Friday Flop? Why I’m Buying My Game of the Year from a Reseller for Half Price
Steams erster Black Friday ein Reinfall? Warum ich mein Spiel des Jahres beim Händler für die Hälfte des Preises kaufe

Steam ist also endlich beim Black-Friday-Zirkus mit an Bord, aber Überraschung – ihre sogenannten ‚Deals‘ sind nicht mal die besten der Stadt. Ich war bereit, Clair Obscur: Expedition 33 zum vollen Startpreis zu kaufen, bis mir klar wurde, dass ich denselben Steam-Schlüssel bei Loaded für weniger als 55 % dessen bekommen kann, was Valve verlangt.
Und bevor ihr ‚Betrug‘ schreit: Loaded ist seriös. Sie haben sich von CDKeys umfirmiert, aber ich nutze sie seit Jahren ohne Probleme. Das eigentliche Risiko? Nur falls ein Code mit gestohlener Kreditkarte gekauft wurde – und selbst dann haben seriöse Händler wie Loaded Betrugsüberwachung. Ehrlich gesagt wirkt Steams Preisgestaltung jetzt einfach gierig.
Moment mal. Steam schuldet euch keine billigen Spiele. Es ist eine Plattform, kein Wohltätigkeitsverein. Der eigentliche Nutzen liegt im Ökosystem: Rückerstattungen, Cloud-Speicher, Community-Foren. Mit externen Keys spielt ihr russisches Roulette – ein einziger unseriöser Schlüssel, und euer Account könnte gecancelt werden.
Ja, aber Steam verlangt Vollpreis während ihres eigenen Black Friday? Das ist keine Plattformgebühr – das ist eine Respektlosigkeitsgebühr. Ich habe über 30 Spiele über Drittanbieter installiert. Keine Probleme. Gleichzeitig hat Steam mir mal eine Rückerstattung verweigert, weil ich 1 Stunde und 58 Minuten gespielt hatte. Wer ist hier wirklich das Risiko?
Niemand redet über die Ethik. Wiederverkäufer agieren oft in rechtlichen Grauzonen. Manche kaufen Schlüssel massenweise aus Ländern mit schwächeren Währungen – was die Entwickler untergräbt, die wir angeblich unterstützen. Sparen wir 20 Dollar, oder hungern wir Indie-Studios aus?
Gerechter Einwand zur Ethik, aber regionale Preisgestaltung ist Valves eigene Ausbeutungsstrategie. Sie verlangen in den USA 60 Dollar, in Indien aber 4.000 Rupien. Das System ist bereits kaputt – Reseller verdienen nur vom Riss.
Ach ja, die ‚kaputtes System‘-Rechtfertigung. Als nächstes erzählt ihr mir, Einbruch sei in Ordnung, weil Mieten zu hoch sind.
Ich liebe Indie-Entwickler, aber ich habe drei Kinder. 27 Dollar gegenüber 50 – das ist der Unterschied zwischen einem Spiel und einem Essen außer Haus. Idealismus ist ein Luxus.
Und fangt mir nichts mit Steam’s Datenmining an. Ich riskiere lieber einen zweifelhaften Key, als jede Minute meines Spiels Valves Servern zu überlassen.