Trump Team Tests Oil Firms on Venezuela—And They’re Saying ‘Hard Pass’
Trump-Team fragt Ölfirmen nach Venezuela – und bekommt ein klares „Auf keinen Fall“

Das Trump-Team sondiert also heimlich die großen US-Ölkonzerne bezüglich einer möglichen Rückkehr nach Venezuela – falls Maduro irgendwie gestürzt werden sollte. Klassische Regime-Change-Fantasie trifft auf Unternehmensrisikobewertung.
Doch die Branche antwortet mit klarem „Nein danke“. Diese Konzerne erinnern sich noch daran, wie sie vor einigen Jahren rausgeworfen wurden – und anders als Washington haben sie daraus gelernt.
Mal ehrlich: Kein CEO wird Venezuela momentan mit der Kneifzange anfassen. Nicht nach den Verstaatlichungen, den ungezahlten Schulden und dem totalen juristischen Chaos.
Denkt ihr, wir machen Witze? Unsere Rechtsabteilung hat ein 200-seitiges Risikomemorandum zu Venezuela verfasst. Uns wurden schon einmal Vermögenswerte weggenommen – so einen Horrorfilm durchlaufen wir nicht nochmal.
Hier geht es weniger um Öl, sondern mehr darum, Macht zu demonstrieren. Washington will Venezuela destabilisiert halten, um diplomatischen Druck ausüben zu können. Klassisches imperiales Vorgehen.
Ich verstehe, warum die großen Konzerne Angst haben. Aber wenn die Sanktionen fallen und Stabilität zurückkehrt, selbst nur für ein paar Jahre? Dann ist das ein einmaliger Gewinn in zehn Jahren. Irgendeiner wird da volles Risiko eingehen.
Der eigentliche Skandal ist nicht das „Nein“ – sondern dass Washington immer noch glaubt, Souveränität sei verhandelbar, wenn Schwarzgold im Spiel ist.
Ich war in den 90ern dabei. Wir haben damals jeden anti-Maduro-Schritt bejubelt. Heute? Zynismus. Diese Konzerne kennen das Spiel – und wir sollten es auch tun.
Wenn ich es nicht auf Bloomberg handeln kann, interessiert es mich nicht. Sorry, Venezuela. Dein „Potenzial“ beeinflusst keine Märkte.