Is This the Star Trek Reboot We’ve Waited a Decade For — or Just Another Franchise Misfire in Disguise?
Ist das endlich der Star-Trek-Neustart, auf den wir ein Jahrzehnt gewartet haben – oder nur ein weiterer Franchise-Fehlschlag in Verkleidung?

Also hat das Studio endlich einen neuen Star-Trek-Film in Gang gebracht – nach fast zehn Jahren falscher Starts, Tarantino-Gangsterträumen und Drehbüchern, die wie tote Satelliten im Weltraum schwebten. Goldstein und Daley, die Jungs, die D&D: Ehre unter Dieben wie einen echten Film und nicht wie eine Brettspiel-Werbung wirken ließen, übernehmen das Ruder. Das klingt vielversprechend… bis man sich erinnert, dass sie auch den Vacation-Reboot gedreht haben. Öhm.
Das Schlimmste? Es hat keine Verbindung zu irgendetwas. Kein Picard, kein Janeway, kein Kelvin-Timeline. Nicht mal ein vager Easter Egg. Es ist, als würden sie versuchen, ein Raumschiff im Vakuum zu bauen – alles Konzept, keine Atmosphäre. Trotzdem werde ich es mir anschauen. Mittlerweile fühlt sich selbst ein mittelmäßiger Trek-Film wie ein Wunder an.
Wieder ein Neustart mit einem Comedy-Duo an der Spitze? Klasse. Genau das, was die Reihe braucht – mehr Sprüche, weniger Ernsthaftigkeit. Erinnerst du dich, als Star Trek noch darüber ging, große Ideen zu erforschen, und nicht nur Punchlines zu liefern? Diese Typen haben Horrible Bosses gedreht. Tiefe? Nicht ihre Stärke. Ihre Stärke: Augenzwinkern und Desaster mit explodierenden Kuchen.
Moment mal. Goldstein und Daley sind keine bloßen Comedy-Schreiberlinge. ‚Ehre unter Dieben‘ vereinte Humor und Herz besser als die meisten ‚ernsten‘ Genre-Filme. Und seien wir ehrlich: Trek funktioniert seit Jahrzehnten nicht mehr als reine Ernsthaftigkeit. Vielleicht braucht die Reihe nicht mehr Selbsternst, sondern ein Team, das weiß, wie man das Publikum berührt – durch Lachen und echte Emotionen.
Tun wir nicht so, als ginge es hier um Kunst. Es geht um Monetarisierung. Paramount braucht einen Blockbuster. Sie wurden bereits von zu ambitionierten Lieblingsprojekten (Tarantino, Hawley) verbrannt, also spielen sie jetzt vorsichtig mit einem Regieduo, das pünktlich gut gemachte, kommerziell tragfähige Filme abliefert. Nostalgie? Neues Universum? Das ist bloß Marketing.
Mir fehlen einfach die alten Besatzungen. Picards ruhige Weisheit. Janeways ungebrochene Integrität. Selbst Siskos stille Stärke. Ich brauche keine Explosionen. Ich brauche Charaktere, die sich anfühlen wie Kameraden. Keine Witzautomaten.
Jede Generation kriegt ihren eigenen Star Trek. TNG hatte Parallelen zum Kalten Krieg. DS9 hatte moralische Komplexität. Discovery hat Actionszenen und modernes Tempo. Warum soll dieser nicht der fröhliche sein? Nicht jeder Film muss Deep Space Nine sein. Manchmal ist Freude revolutionär.
Keine Verbindung zu früheren Filmen oder Serien? Das ist clever. Ein sauberer IP-Start bedeutet keine rechtlichen Verstrickungen, keine Continuity-Klagen, keine Streitereien über Fan-Fiction-Kanon. Einfach eine frische Story mit maximaler Flexibilität. Aus Sicht des Studio-Rechts ist das elegant.
Wenn es nicht Picard oder Kirk ist, interessiert es mich nicht. Diese Neustarts vergessen, was Trek ikonisch gemacht hat – Tradition und Kohärenz. Man kann nicht einfach die Seele herausrebooten und es weiter Trek nennen.
Ach so, jetzt ist es also ‚frisch‘ und ‚flexibel‘? Das ist nur Unternehmensjargon für ‚wir haben keine Vision‘.