The Game Awards' Diversity Program Was a PR Stunt—And the Backlash Is a Masterclass in Performative Allyship
Das Diversity-Programm der Game Awards war ein PR-Gag – und die Gegenreaktion ist eine Meisterstunde in performative Solidarität

Als Geoff Keighley 2020 die Future Class ins Leben rief, wurde sie als Hoffnungszeichen für Inklusion in einer Branche gefeiert, die seit Langem für mangelnde Vielfalt kritisiert wird. Das Versprechen war klar: aufstrebenden Talente aus unterrepräsentierten Communities sichtbar machen, Mentoring, Networking und Präsenz bei der größten Gaming-Gala der Welt ermöglichen. Für einen Moment wirkte echter Wandel möglich.
Doch jetzt, zwei Jahre nach dem letzten Jahrgang, ohne Pläne für 2025 und der offiziellen Seite getilgt, sagt die Stille Bände. Ehemalige Teilnehmende berichten von Ausnutzung – für optische Effekte präsentiert, dann entsorgt. Von Hinterzimmer-Treffen in Starbucks bis zu versperrter Sicht auf die Bühne: Es wird klar: Das war kein Weg zur Inklusion. Es war ein Fotoshooting zum Thema Vielfalt.
Es geht nicht nur um gebrochene Versprechen. Es geht darum, wie marginalisierte Stimmen als weggeworfene Ressourcen behandelt werden. Sie wurden eingeladen, am Altar der Branchensichtbarkeit zu stehen, nur um beiseitegeschoben zu werden, als das eigentliche Festmahl begann. Diese Starbucks-Geschichte? Das ist nicht nur Nachlässigkeit – das ist Symbolik.
Seien wir ehrlich: Mentoring passiert nicht bei einem einzigen Zoom-Call mit einem Top-Manager. Echte Unterstützung bedeutet Nachverfolgung, Ressourcen und Verantwortlichkeiten. Was die Future Class bekam, war eine Teilnahmeurkunde mit schickem Namen.
Überrascht? War vorhersehbar. Keighleys gesamtes System lebt von Influencer-Optik und Firmensponsoring. Natürlich wurde die Future Class gekürzt, sobald sie nicht mehr süß war, sondern echte Veränderungen forderte.
Schaut hin: Das Programm ist gescheitert. Aber die Community, die es schuf, nicht. Dieser Discord-Server? Er ist lebendiger als die Award-Show selbst. Echter Wandel beginnt von Gleich zu Gleich – nicht durch Bühnenlicht.
Sie nutzten uns, um Vielfalt zu verkaufen, während sie 250.000 $ für Plätze bei der Summer Game Fest verlangten. Wo war unser Anteil? Nirgendwo. Wir waren keine Partner – wir waren Maskottchen.
Genau. Echtes Mentoring sind nicht zwei Zoom-Calls im Jahr. Es geht um Rückmeldungen, Vertrauensaufbau, Türen öffnen. Das war Mentorings-Theater.
Seien wir ehrlich: Jede DEI-Initiative ohne Budget, Struktur oder Kontrolle ist nur Branding. Und Branding verpufft, wenn der Trend vorbei ist.
Trotzdem habe ich 2024 bei der Future Class beworben. Ich habe daran geglaubt. Vielleicht naiv. Aber ich glaube immer noch, dass solche Programme funktionieren können – wenn sie wirklich ausgestattet sind.