Versant’s Big Bet on AI Dating Shows and Killer Grannies: Is This the Future of Streaming or Just a Trainwreck in Disguise?
Versants großer Coup mit KI-Datingshows und Killer-Omas: Die Zukunft des Streamings oder nur ein Desaster im Verkleidung?

Also, Versant, der neue Medienspin-off von Comcast, setzt auf Nostalgie, True Crime und Shows mit WWE-Wrestlern als Moderatoren. Ach ja, und auf Menschen, die sich in Roboter verlieben. Ja, richtig gelesen – eine Dating-Show, bei der Menschen sich mit echten KI-Bots verbinden. Man nennt es ‘bekannte IP trifft Next-Gen-Storytelling’. Derweil hat USA Network The Rainmaker gerade verlängert, Tracy Spiridakos führt 2026 Anna Pigeon an, und Oxygen treibt True Crime mit Titeln wie Hooters Murders weiter voran. Wir haben das Jahr 2024, und der nächste Schritt ist ein Crossover zwischen Snapped und Chopped.
Doch hier kommt die echte Wendung: Versant sucht aktiv nach Talenten, die ‘nicht ernsthaft’ sind – sie wollen Sarkasmus, Spaß und Charaktere, bei denen man denkt: ‚Oh, hey, das ist der Typ!‘ Sie gaben sogar zu, mal eine KI-Dating-Show über Menschen, die Roboter lieben, entwickelt zu haben. Sie bauen keine Inhalte – sie bauen Stimmungen. Und merkwürdigerweise könnte das sogar funktionieren. Fandango at Home startet einen kostenlosen, werbefinanzierten Streamer mit Originalinhalten und hat bereits eine große Lizenzvereinbarung mit einem unbekannten Streamer abgeschlossen. Val Boreland sagt, Versant sei ‘ohne NBCUniversal nicht beeinträchtigt’ – endlich sei man frei, zu experimentieren. Die Frage ist also nicht, ob das scheitert, sondern ob wir es 2027 noch verlachen oder bereits heimlich durchziehen werden.
Die strategische Wende zu ‚Stimmungen statt Geschichten‘ ist aus unternehmerischer Sicht faszinierend. Versant weiß, dass es mit Netflix in Bezug auf Größe nicht mithalten kann, also zielt es auf Nischen ab: True Crime, Promi-Nostalgie, contentnah an Wrestling. Damit stirbt der breite Unterhaltungsmarkt. Aber hier ist der Punkt: Diese Nischen weisen eine enorme Bindungskraft auf. Die True-Crime-Inhalte von Oxygen haben eine der höchsten Abschlussraten im Kabelfernsehen. Sie machen keine anspruchsvolle Fernsehserie – sie schaffen haftende Inhalte.
War heute beim Versant-Panel. Abraham sagte direkt, sie seien für ‚eigentlich alles‘ offen, weil sie ein neues Unternehmen seien. Aber als jemand eine ernste politische Talkshow vorschlug, lehnte sie ab. Ihr Süßpunkt? ‚Seltsam, nostalgisch und unterhaltsam mit einer gewissen Schärfe.‘ Das ist jetzt die Marke.
Also, ich verstehe: In einem Jahr gibt es eine Liebesdreiecks-Drama mit Robotern auf E!? Ich sehe schon die Emmy-Nominierungsliste: Bester Kuss – Mensch gegen Hologramm. Bester Sounddesign – surrende Motoren.
Erinnert ihr euch, als Sender Serien aufgrund des Drehbuchs genehmigten? Heute geht es nur noch um die ‘Stimmung’ des Moderators und ob er in einem viralen Meme war. Wir sind offiziell in das Zeitalter der Persönlichkeit vor der Geschichte eingetreten.
Ich habe letztes Jahr eine Doku-Serie über bedrohte Sprachen vorgeschlagen. Abgelehnt worden. Dieses Jahr schlage ich ‚KI-Influencer: Die Show‘ vor, wo Chatbots auf TikTok viral gehen. Betet für mich.
KI-Romantik-Shows? Warum nicht. Wenn Menschen sich bereits in Sprachassistenten verlieben können, ist eine Show nicht so unrealistisch. Zumindest innovieren sie. Der echte Gewinn ist, dass Fandango einen kostenlosen Streamer mit Originalinhalten startet. Das könnte riesig für die Zugänglichkeit und unabhängige Filmemacher sein.
Und zur Klarstellung: ‚haftende Inhalte‘ bedeuten nicht automatisch geringe Qualität. Es bedeutet, dass sie einen emotional oder psychologisch fesseln. Hinter so einfachen, aber unwiderstehlichen Inhalten steckt echte handwerkliche Kunst.
‚Der Typ, der das macht‘ ist jetzt eine gültige Berufsbezeichnung. Als nächstes: Emmy für ‚Beste Leistung eines Menschen, den wir schon mal gesehen haben, aber nicht benennen können‘.